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10.01.2015

15:43 Uhr

Dritte Schicht für Kölner Werk

Ford fährt Produktion wieder hoch

Das Ford-Werk in Köln wird ab Februar eine dritte Schicht einführen. Die Produktion des Fiesta soll damit um 300 auf 1850 Fahrzeuge pro Tag steigen. Im Oktober und November hatte es noch Kurzarbeit gegeben.

Ford steigert ab Februar die Fiesta-Produktion im Werk Köln. Täglich sollen dann 1850 Fahrzeuge vom Band rollen. dpa

Ford steigert ab Februar die Fiesta-Produktion im Werk Köln. Täglich sollen dann 1850 Fahrzeuge vom Band rollen.

Ford fährt die Produktion in seinen Werken in Nordrhein-Westfalen und im Saarland wieder hoch. „Die Auftragslage ist sehr positiv“, sagte der Chef der Ford-Werke in Köln, Bernhard Mattes, der WirtschaftsWoche.

Ab Februar werde Ford in Köln eine dritte Schicht einführen. Die Produktion des Kleinwagen Fiesta solle damit um 300 auf 1850 Fahrzeuge täglich steigen. Der Autobauer würde damit zu den Spitzenwerten des ersten Halbjahrs vergangenen Jahres zurückkehren.

Im Oktober und November war in Köln noch kurzgearbeitet worden. Im Werk Saarlouis war die Tagesproduktion dem Magazin zufolge nach den Feiertagen bereits auf 1770 von 1530 Fahrzeugen gesteigert worden.

Wie bei der General-Motors -Tochter Opel ist Europa für Ford weltweit die Region mit den größten Problemen, da der Markt als gesättigt gilt. Im dritten Quartal war der Vorsteuerverlust von Ford dort auf 439 Millionen Dollar von 182 Millionen vor einem Jahr gestiegen.

Das Management machte dafür unter anderem die Probleme in Russland verantwortlich. Ford unterhält in Deutschland Werke in Köln-Niehl, Köln-Merkenich und in Saarlouis sowie ein Forschungszentrum in Aachen.

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