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13.06.2013

08:55 Uhr

Druckmaschinenhersteller

Heidelberger verschärft Sparkurs

Der weltgrößte Druckmaschinenhersteller Heidelberger Druck verschärft nach fünf verlustreichen Geschäftsjahren nochmals seinen Sparkurs auf. Es sollen weitere Stellen wegfallen.

Heidelberger Druck Werk in Wiesloch: Die Druckmaschinenhersteller stecken weltweit in der Krise, obwohl das Druckvolumen steigt. dpa

Heidelberger Druck Werk in Wiesloch: Die Druckmaschinenhersteller stecken weltweit in der Krise, obwohl das Druckvolumen steigt.

StuttgartNach fünf verlustreichen Geschäftsjahren in Folge verschärft Heidelberger Druck nochmals seinen Sparkurs. Das bisher auf 180 Millionen Euro veranschlagte Sanierungsprogramm werde auf mehr als 200 Millionen Euro ausgeweitet, kündigte der weltgrößte Druckmaschinenhersteller am Donnerstag bei Vorlage der Bilanz für das Geschäftsjahr 2012/13 (31. März) an.

Die zusätzlichen Einsparungen will der mit Koenig & Bauer sowie Komori aus Japan konkurrierende Konzern vor allem durch einen weiteren Personalabbau erreichen. Eine der Maßnahmen betreffe etwa den Vertrieb in Deutschland, in dem Einheiten zusammengelegt würden, erläuterte ein Sprecher. Die weltweite Mitarbeiterzahl von Heidelberger Druck solle auf "deutlich" unter 14.000 Beschäftigte sinken. Im Geschäftsjahr 2007/08 - dem letzten Jahr mit schwarzen Zahlen vor der seitdem andauernden Verluststrecke - beschäftigte der Hersteller von Bogendruckmaschinen zum Druck von Katalogen, Massendrucksachen, Geschäftspost, Büchern und Verpackungen rund um Globus noch knapp 20.000 Mitarbeiter.

Die Druckmaschinenhersteller stecken weltweit in der Krise, obwohl das Druckvolumen steigt. Die Kunden - zumeist mittelständische Druckereien - zögern jedoch aus Sorge um ihre Auslastung und wegen Finanzierungsengpässen mit der Anschaffung neuer Maschinen, die immer leistungsfähiger sind und daher länger in Betrieb bleiben können. Viele gedruckte Werbung wandert zudem ins Internet ab. Auf den Trend zum Digitaldruck - etwa für kleinere Auflagen - hat HeidelDruck erst spät reagiert. Im zu Ende gegangenen Geschäftsjahr legte der Umsatz schwächer als vom Management erwartet um fünf Prozent auf rund 2,7 Milliarden Euro zu. Wegen der Sanierungskosten fiel erneut ein Jahresfehlbetrag an, der sich mit 110 Millionen Euro jedoch zum Vorjahr halbierte.

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Die Rahmenbedingungen seien stabil, teilte der Vorstand zum Geschäftsausblick mit. Im laufenden Geschäftsjahr 2013/14 sei mit einem stagnierenden Umsatz zu rechnen. Mit Hilfe des Sparkurses und geringerer Zinsausgaben werde trotz des zusätzlichen Aufwands für den weiteren Personalabbau weiterhin ein Jahresüberschuss angestrebt, bekräftigte der Vorstand. Mittelfristig solle die operative Rendite (Ebitda) acht Prozent vom Umsatz erreichen.

Von

rtr

Kommentare (1)

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OLDENDORP

13.06.2013, 19:30 Uhr

................................
BERICHT ÜBER DIE JAHRESZAHLEN
DER HEIDELBERGER DRUCK 2012/13
................................
..
mit unverständnis habe ich ihren artikel
und ihre aussagen gelesen..
..
sie schreiben ua. von langen verlustjahren
seit 2008 und verschärften sparkursen..
..
offenbar ist ihrem redakteur nicht bekannt,
dass jahreszahlen ein vergleich mit dem vor-
jahr darstellen und kein geschichtsunterricht
sind..
..
hinzu kommt, dass die fakten offenbar nicht
bekannt oder nicht richtig publiziert wurden.
..
konsequent wurden verbindlichkeiten abgebaut,
die umsätze erhöht und die jahresprognosen
erreicht..
..
das spiegelt sich in dem börsenkurs und den
kurszielen der banken wider..
..
52 wochen plus ..97%
jan.2013..plus ..64%
..
kurs heute € 2,06
..
nach zahlen ..
kauf von € 1,20 auf € 2,40
..
wenn die koop. mit koenig & bauer
klappen sollte, ist das potential
noch wesentlich grösser..!!
..
ihr redakteur sollte seine hausauf-
gaben machen, bevor er unternehmens-
bilanzen kommentiert..
..
..
thomas oldendorp

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