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09.08.2013

14:22 Uhr

Druckmaschinenhersteller

KBA kommt kaum vom Fleck

Koenig & Bauer, der Druckmaschinenhersteller aus Würzburg, ist schwach ins Jahr gestartet. Und auch das zweite Quartal kann die Scharte nicht auswetzen. Das Unternehmen macht weiter Verluste. Das sah mal besser aus.

Bogenoffsetdruckmaschinen vom Typ KBA Rapida 105 stehen während der Montage im Werk Radebeul des weltweit drittgrößten Druckmaschinenherstellers Koenig & Bauer AG (KBA) mit Hauptsitz in Würzburg. dpa

Bogenoffsetdruckmaschinen vom Typ KBA Rapida 105 stehen während der Montage im Werk Radebeul des weltweit drittgrößten Druckmaschinenherstellers Koenig & Bauer AG (KBA) mit Hauptsitz in Würzburg.

WürzburgDer Druckmaschinenhersteller Koenig & Bauer (KBA) hat seinen schwachen Jahresstart im zweiten Quartal trotz besserer Zahlen nicht ausgleichen können. Unter dem Strich lag der Verlust des Konzerns im ersten Halbjahr bei 10,6 Millionen Euro, nachdem vor einem Jahr noch ein kleiner Gewinn in den Büchern stand, wie das Würzburger Unternehmen am Freitag mitteilte. Auch die Aussichten sind durchwachsen: Der Auftragseingang brach im Vergleich zum ersten Halbjahr 2012 um etwa ein Viertel ein, der Umsatz schrumpfte deutlich um 15 Prozent. Auch für das Gesamtjahr ist der weltweit zweitgrößte Druckmaschinenhersteller pessimistisch.

„Die in den nächsten drei Monaten eingehenden Bestellungen sind mit entscheidend dafür, wie nahe der Konzernumsatz 2013 an die Vorjahreszahl von knapp 1,3 Milliarden Euro herankommt“, sagte Vorstandschef Claus Bolza-Schünemann. KBA könne daher einen prozentual einstelligen Umsatzrückgang nicht mehr ausschließen.

Von

dpa

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