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17.07.2013

16:07 Uhr

Düngemittel-Hersteller

Gericht stoppt Salzwasserpipeline von K+S

Schlechte Nachrichten für K+S: Der Düngemittel-Hersteller darf eine neue Abwasser-Pipeline vorerst nicht in Betrieb nehmen. Eine Umweltschutzgruppe hatte geklagt weil die Abwässer in den Fluss Werra gepumpt würden.

Im Kali-Werk „Werra“ Standort Hattorf der K+S AG endet die Salzwasserpipeline aus Neuhof. Der Düngemittelhersteller K+S muss seine Pläne für das Einleiten von Salzabwasser über ein neues Rohr in die Werra vorerst auf Eis legen. Das Verwaltungsgericht in Kassel hat in einem Eilverfahren vorläufig verboten, Abwasser über eine neue Rohrleitung von der Produktion in Neuhof bei Heringen in die Werra fließen zu lassen. dpa

Im Kali-Werk „Werra“ Standort Hattorf der K+S AG endet die Salzwasserpipeline aus Neuhof. Der Düngemittelhersteller K+S muss seine Pläne für das Einleiten von Salzabwasser über ein neues Rohr in die Werra vorerst auf Eis legen. Das Verwaltungsgericht in Kassel hat in einem Eilverfahren vorläufig verboten, Abwasser über eine neue Rohrleitung von der Produktion in Neuhof bei Heringen in die Werra fließen zu lassen.

FrankfurtDer Düngemittel-Hersteller K+S darf einem Gerichtsurteil zufolge eine neue Abwasser-Pipeline vorerst nicht in Betrieb nehmen. Das Unternehmen dürfe zunächst keine Salzabwässer aus dem Kalibergbau über eine Rohrleitung in den Fluss Werra pumpen, entschied das Verwaltungsgericht Kassel am Mittwoch in einem Eilverfahren.

Damit erhält eine Umweltschutzgruppe Recht, die gegen die geplante Einleitung der Abwässer geklagt hatte. Zuvor hatte das Regierungspräsidium Kassel unter Auflagen grünes Licht für die Pipeline gegeben - die Inbetriebnahme war für Herbst vorgesehen.

Der Konzern werde gegen das Urteil Rechtsmittel bei der nächsten Instanz einlegen, sagte ein K+S-Sprecher. Zudem habe das Verwaltungsgericht lediglich in einem Nebenverfahren ein Urteil gesprochen - die Entscheidung in der Hauptprozess stehe noch aus. Der Betrieb der Werke in der Region gehe weiter, betonte der Sprecher.

Das Unternehmen aus Kassel beschäftigt in seinem Werk Werra mehr als 4300 Menschen, weitere 3000 Arbeitsplätze in der strukturschwachen Landstrich hängen nach K+S-Angaben von dem Standort ab. Das Unternehmen fördert dort Kali-Düngemittel.

Von

rtr

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