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11.02.2012

11:45 Uhr

Edelstahl-Hersteller

Outokumpu will in Krefeld investieren

Die Schmelze am niederrheinischen Standort soll schließen, doch die Kaltwalz-Kapazitäten im Werk in Krefeld will Outokumpu deutlich erhöhen. Investitionen in Höhe von 240 Millionen Euro laufen an.

Ein Arbeiter bewegt in Duisburg Stahl Coils. dapd

Ein Arbeiter bewegt in Duisburg Stahl Coils.

DüsseldorfNach Übernahme der ThyssenKrupp-Tochter Inoxum will der finnische Edelstahl-Hersteller Outokumpu trotz angekündigter Einschnitte in das Werk Krefeld investieren. Einerseits sei an dem niederrheinischen Standort zwar die Schließung des Schmelzbetriebs geplant, andererseits werde man aber die Kaltwalz-Kapazitäten von jährlich 440.000 auf 660.000 Tonnen erhöhen, kündigte Outokumpu-Chef Mika Seitovirta in der „Wirtschaftswoche“ an. Dies geschehe im Zuge der Verlagerung des Kaltwalzwerks Düsseldorf-Benrath nach Krefeld. „Diese Investitionen in Höhe von insgesamt 240 Millionen Euro laufen, und wir werden sie fortsetzen“, sagte er.

Die Schließung in Krefeld begründete Seitovirta mit einem Überhang bei den Schmelzen im Vergleich zu den Walzanlagen. „Sowohl im alten Outokumpu-Konzern als auch bei Inoxum sind Schmelzen für insgesamt 5,5 Millionen Tonnen im Jahr in Betrieb. Es gibt aber nur Walzanlagen für 3,5 Millionen Tonnen“, erläuterte Seitovirta. Spekulationen, dass das Aus für die Edelstahlschmelze in Krefeld mit zu hohen Strompreisen zu tun habe, wies er zurück. „Wir haben im Konzern wettbewerbsfähige Strompreise.

Von

dpa

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