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06.01.2005

17:19 Uhr

Ein riesiger Interessenkonflikt

Investor Wyser-Pratte setzt IWKA-Chef Fahr letzte Frist

Der US-Investor Guy Wyser-Pratte gibt dem IWKA-Chef Hans Fahr noch eine Chance bis zur nächsten Hauptversammlung im Sommer.

HB DÜSSELDORF. Wenn er bis dahin den Karlsruher Maschinen-Anlagenbauer nicht richtig umgebaut habe, werde er auf der Hauptversammlung eine Mehrheit für eine Ablösung von Fahr erreichen, sagte der US-Investor dem Handelsblatt (Freitagausgabe).

Wyser-Pratte ist seit Herbst 2003 mit 6,5 Prozent an IWKA beteiligt und fordert eine Konzentration des Unternehmens auf die lukrative Robotersparte um die Augsburger Tochter Kuka und den Verkauf der restlichen Sparten. Im vergangenen Sommer war Wyser-Pratte auf der Hauptversammlung mit einem Misstrauensvotum gegen den Vorstand knapp gescheitert.

Wyser-Pratte kritisierte, dass große Kunden von IWKA wie Daimler-Chrysler und BMW im Aufsichtsrat sitzen. "Das ist ein riesiger Interessenkonflikt", sagte Wyser-Pratte. Auch Banken dürften nicht große Kredite geben und gleichzeitig im Aufsichtsrat sitzen.

Er bekräftigte sein Interesse an IWKA und werde keine Aktien verkaufen. Das Engagement sei bisher ein großer Erfolg für ihn. "Bei unserem Einstieg lag der Kurs bei elf Euro, jetzt liegt er über 20 Euro", sagte Wyser-Pratte.

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