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19.01.2005

11:55 Uhr

Einigung über Sparpaket

Lanxess-Zukunft nicht ohne Risiken

Die Bayer-Chemiegesellschaft Lanxess hat kurz vor der Abspaltung und dem Börsengang im vierten Quartal 2004 wohl einen operativen Verlust verbucht. Dafür wurde jedoch eine Einigung über das geplante Sparpaket erzielt.

HB FRANKFURT. Dazu hätten ein leicht gesunkenes Geschäftsvolumen im Dezember, höhere Aufwendungen und Sonderposten beigetragen, hieß es in dem am Mittwoch veröffentlichten Börsenzulassungsprospekt der Gesellschaft. Im Gesamtjahr 2004 habe das Ergebnis vor Steuern und Zinsen (Ebit) vor Sondereinflüssen aber zugelegt.

Für das laufende Jahr zeigt sich die Chemiegesellschaft optimistisch. Lanxess strebe an, 2005 das um Sondereinflüsse bereinigte operative Ergebnis zu verbessern. "Diese erwartete Ergebnisverbesserung wird nach der Einschätzung des Vorstands maßgeblich durch die allgemeine positive Geschäftsentwicklung beeinflusst sein", hieß es im Prospekt. Die Chemie- und Polymermärkte befinden sich nach Einschätzung von Lanxess in einem Aufwärtstrend. Den Höhepunkt erwartet die Gesellschaft für die Jahre 2006 und 2007. Es gibt aber auch einige Risiken für das Geschäft.

In Lanxess hat Bayer den Großteil seiner Chemiegeschäfte und etwa ein Drittel seiner Kunststoffgeschäfte gebündelt. Das Unternehmen soll am 31. Januar im Wege der Abspaltung an die Bayer-Aktionäre an die Börse gebracht werden.

Zu den Risiken für den weiteren Geschäftsverlauf zählt das Unternehmen in dem am Mittwoch veröffentlichten Prospekt für den am 31. Januar geplanten Börsengang unter anderem die Schwankungen der weltweiten Chemie- und Polymermärkte sowie Konjunkturschwankungen der Abnehmerbranchen. So sei beispielsweise das Segment Engineering Plastics in weiten Teilen von der Entwicklung der Automobilindustrie abhängig.

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