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02.10.2012

18:42 Uhr

Einsparmöglichkeiten

RWE bündelt Kraftwerksgeschäft in Essen

RWE will sein Kraftwerksgeschäft in Essen konzentrieren. Zum kommenden Jahr soll die RWE Generation SE dort starten. Neben einer besseren Marktposition soll die Bündelung vor allem Einsparmöglichkeiten bringen.

Der Hauptsitz von RWE in Essen. dapd

Der Hauptsitz von RWE in Essen.

DüsseldorfDer Energiekonzern RWE treibt seine Pläne zur Bündelung des bislang auf mehrere Länder verteilten Kraftwerksgeschäfts voran. Zum 1. Januar 2013 nehme die RWE Generation SE in Essen ihre Arbeit auf, teilte der Versorger am Dienstag mit. Die Gesellschaft steuert alle konventionellen Kraftwerke des Konzerns in Deutschland, Großbritannien und den Niederlanden.

Die Kohle-, Atomkraft-, Wasser- und Gaskraftwerke sowie die Biomasseanlagen verfügen insgesamt über eine Leistung von rund 50.000 Megawatt. Das Unternehmen wird in der Form einer europäischen Aktiengesellschaft (SE) geführt und beschäftigt rund 18.000 Mitarbeiter.

Der zweitgrößte deutsche Versorger verspricht sich von der Bündelung des Erzeugungsgeschäfts eine stärkere Marktposition und Einsparmöglichkeiten etwa durch den gemeinsamen Einkauf von Teilen und Anlagen. RWE-Chef Peter Terium will bis 2014 zusätzlich eine Milliarde Euro einsparen. Die neue Gesellschaft soll von RWE-Manager Matthias Hartung geführt werden. Das Ökostromgeschäft mit Wind und Sonne betreibt der Konzern weiter in der Tochter RWE Innogy.

Von

rtr

Kommentare (1)

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02.10.2012, 21:30 Uhr

Zentralisieren - Dezentralisieren - Zentralisieren -Dezentralisieren etc.
Wer genau hinschaut, egal ob RWE, EnBW,EON oder Vattenfall: immer der gleich Turnus - diesen Kreislauf kann man an der Anzahl der registrierten Tochterunternehmen und an der Anzahl der internen Organisationseinheiten dieser besagten Firmen erkennen. Geht ja auch nicht anders, da auch immer die gleichen Berater am Werk sind.

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