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22.01.2015

20:24 Uhr

Elektroautos

VW und BMW stecken Millionen in US-Infrastruktur

Volkswagen und BMW ziehen in den USA an einem Strang: Zusammen stecken sie Millionen in Ladestationen für Elektroautos. Auf dem US-Markt fristen diese bislang nicht mehr als ein Nischendasein.

BMW und Volkswagen hoffen auf ein starkes Wachstum von Elektroautos in den USA. ap

BMW und Volkswagen hoffen auf ein starkes Wachstum von Elektroautos in den USA.

WashingtonVolkswagen und BMW investieren zusammen Millionen in Ladestationen für Elektroautos in den USA. Mindestens 100 sogenannte Fast Charger wollen die beiden deutschen Autobauer auf vielbefahrenen Strecken an der Ost- und Westküste aufstellen lassen, wie sie am Donnerstag auf der Washington Auto Show ankündigten.

Für die gemeinsame Initiative mit der Firma ChargePoint, die mit 20.000 Ladestationen das größte Netzwerk in Nordamerika unterhält, werde ein „signifikanter Millionenbetrag“ eingesetzt. Profitieren sollen die hauseigenen E-Autos BMW i3 und VW e-Golf. Aber auch Fahrzeuge fast aller anderen Anbieter können die öffentlich frei zugänglichen Ladestationen nutzen. VW und BMW setzen darauf, dass sich die Anlagen zum Branchenstandard einer Zukunftstechnologie entwickeln.

Elektroautos fristen mit rund 280.000 Wagen bislang ein Nischendasein im US-Markt. Die Hersteller hoffen jedoch auf ein starkes Wachstum in den nächsten Jahren.

Gewinner im europäischen Automarkt

Platz 10

Renault – Absatzplus: 9,4 Prozent

Endlich geht es wieder aufwärts für die Franzosen. Nach den deprimierenden Vorjahren verkaufen sich Clio und Co wieder besser. Auch der neue Twingo erfüllt die Erwartungen. Insgesamt verkauft die Marke europaweit rund 863.200 Fahrzeuge.

Quelle: Acea

Platz 9

Volvo – Absatzplus: 12,3 Prozent

Mit dem XC90 haben die Schweden den ersten SUV, der unter chinesischer Führung entwickelt wurde, an den Start gerollt. So sollen die Absätze auch im kommenden Jahr zulegen. Insgesamt wurden im Jahr 2014 rund 236.200 Volvos verkauft.

Platz 8

Nissan – Absatzplus: 13,4 Prozent

Insbesondere die kompakten SUVs der Japaner verkaufen sich dank ihres gefälligen Designs bestens. Mit dem Pulsar will man nun auch in der Kompaktklasse zulegen. Unterm Strich stehen 2014 rund 462.200 verkaufte Fahrzeuge.

Platz 7

Seat – Absatzplus: 13,8 Prozent

Das spanische Sorgenkind des VW-Konzerns hat sich dank erfolgreicher Modelle wie dem Leon wieder berappelt. Nun müsste man auch beim Gewinn nachziehen. Insgesamt wurden 2014 rund 318.900 Fahrzeuge verkaufte.

Platz 6

Skoda – Absatzplus: 14,2 Prozent

Noch besser schneidet die zweite VW-Tochter ab. Die Tschechen haben in Deutschland mittlerweile sogar den Titel als größte Importmarke erobert. Europaweit wurden 554.500 Fahrzeuge verkauft.

Platz 5

Mazda – Absatzplus: 20,4 Prozent

Für die Japaner geht es beim Absatz wieder aufwärts. Das extravagante Design scheint von den Europäern angenommen zu werden. Mit 161.000 verkauften Fahrzeugen legen die Verkäufe stark zu.

Platz 4

Dacia – Absatzplus: 23,9 Prozent

Die rumänische Renault-Tochter ist ein Phänomen und gehört schon seit Jahren beim Absatz zu den Gewinnern. Für den Konzern wird die Marke damit immer wichtiger. Im Jahr 2014 verkaufte Dacia in Europa rund 359.100 Fahrzeuge.

Platz 3

Lexus – Absatzplus: 30,1 Prozent

Natürlich wächst die Nobeltochter von Toyota von einem extrem niedrigen Niveau aus. Doch die Konkurrenz von Audi, BMW und Mercedes ist stark. Da sind auch kleine Erfolge viel wert. Insgesamt wurden 2014 rund 29.500 Fahrzeuge verkauft.

Platz 2

Lexus – Absatzplus: 30,1 Prozent

Natürlich wächst die Nobeltochter von Toyota von einem extrem niedrigen Niveau aus. Doch die Konkurrenz von Audi, BMW und Mercedes ist stark. Da sind auch kleine Erfolge viel wert. Insgesamt wurden 2014 rund 29.500 Fahrzeuge verkauft.

Platz 1

Jeep – Absatzplus: 70,6 Prozent

Die große Hoffnung von Fiat-Chrysler enttäuscht im Jahr 2014 nicht. Durch Modelle wie den Grand Cherokee geht es für die SUV-Ikone deutlich aufwärts. Mit 37.900 verkauften Fahrzeugen wurde sogar ein neuer Rekord aufgestellt.

Auf der wichtigen Automesse in Detroit hatte zuletzt auch der US-Autoriese General Motors einen reinen Stromer für den Massenmarkt angekündigt. Bislang macht vor allem Tesla, eine Tech-Firma aus dem Silicon Valley, durch Autos mit reinem Elektroantrieb von sich reden.

Teslas Technik ist mit dem Ladenetz, in das VW und BMW investieren, bislang jedoch nicht kompatibel. Analysten rechnen wegen der Aussicht auf anhaltend niedrige Benzinpreise mit einer sinkenden Nachfrage für E-Autos, weil durch den günstigen Sprit ein wichtiger Kaufanreiz wegfällt.

Von

dpa

Kommentare (3)

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Herr Matthias Ludwig

23.01.2015, 08:41 Uhr

Bin gespannt wie lange wir auf die Headline "VW, Daimler und BMW stecken Zig-Millionen in Europa-Infrastruktur" warten müssen.

Das ist der Kampf CCS-System gegen Tesla-Supercharger.

In Europa hat Tesla schon eine gewaltige Abdeckung.
http://www.teslamotors.com/supercharger

Solange die Autohersteller sich nicht auf ein Ladesystem einigen können und beim Aufbau der Schnelllader zusammenarbeiten, wird die (schnell) Lade-Infrastruktur doppelt und dreifach aufgebaut.
Und die Besitzer von E-Mobilen mit dem CHAdeMO Stecker (Nissan Leaf) schauen sowieso in die Röhre.

Und dass VW oder BMW das Tesla-System übernehmen kommt ja schon mal gar nicht infrage (Not Invented Here).

Da kann man nur den Kopf schütteln.

Account gelöscht!

23.01.2015, 10:34 Uhr

VW und BMW stecken Millionen in US-Infrastruktur

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Vielen Dank Herr DRAGHI...

die Gelder der Anleihenkäufe zeigen schon

die Beste Verwertung dafür !!!

Da verschwendet die EZB die Gelder der Europäer

und Deutsche Unternehmer investieren außerhalb Europas !!!

Da fehlt mir nur eines ein :

" KAUFBOYKOTT FÜR VW und BMW !!! "





Account gelöscht!

23.01.2015, 10:37 Uhr


In EUROPA fehlt es nicht an Geld...

In EUROPA fehlt es an Echte Manager...

vor allem mit Charakter !!!






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