Handelsblatt

MenüZurück
Wird geladen.

09.05.2014

12:57 Uhr

Elektroautoschmiede

Panasonic verhandelt mit Tesla über „Gigafactory“

Tesla will in der geplanten „Gigafactory“ Batterien herstellen. Panasonic und Tesla unterzeichneten bereits eine Absichtserklärung. Die Verhandlungen über Aufgabenverteilung und Investitionen stünden aber noch am Anfang.

Das Tesla Model S: Das US-Unternehmen baut bislang nur das Model S, hinzu kommen soll ein Sieben-Sitzer, das Model X. ap

Das Tesla Model S: Das US-Unternehmen baut bislang nur das Model S, hinzu kommen soll ein Sieben-Sitzer, das Model X.

TokioDer japanische Elektronikriese Panasonic verhandelt mit der Elektroautoschmiede Tesla über die Details einer Beteiligung an der geplanten „Gigafactory“, in der Batterien hergestellt werden sollen. Panasonic habe kürzlich mit Tesla eine Absichtserklärung unterzeichnet, sagte eine Unternehmenssprecherin am Freitag der Nachrichtenagentur AFP in Tokio. Der Konzern prüfe einen Einstieg in das Projekt, die Verhandlungen stünden aber noch ganz am Anfang.

Konkret gehe es um die Aufgabenverteilung und die Investitionen. Um ein anderes Engagement gehe es derzeit nicht. Panasonic liefere schon jetzt alle Lithium-Ionen-Batterien für die Tesla-Autos. Beide Unternehmen arbeiten bereits an der Entwicklung der neuen Generation der Auto-Akkus.

Tesla hatte im Februar erklärt, die „Gigafactory“ mache bis zum Jahr 2020 Investitionen in Höhe von vier bis fünf Milliarden Dollar (bis 3,6 Milliarden Euro) nötig. Zwei Milliarden Dollar werde der Elektroautohersteller selbst investieren, den Rest sollten Partner beisteuern.

Panasonic ist einer der größten Batterieproduzenten weltweit, Tesla ist bislang ein kleiner Laden. Das US-Unternehmen baut bislang nur das Model S, hinzu kommen soll ein Sieben-Sitzer, das Model X. Im ersten Quartal sei mit 7535 produzierten Model S ein Rekord erzielt worden, teilte das Unternehmen erst am Mittwoch mit. Insgesamt sollen in diesem Jahr 35.000 Wagen vom Band rollen. Das Model S kostet mehr als doppelt so viel wie ein vergleichbares Auto mit herkömmlichem Antrieb. Ein großer Kostenfaktor ist die Batterie.

Trotz der kleinen Stückzahl von Autos ist Tesla an der Börse schon viel mehr wert als etwa der kriselnde europäische Autobauer PSA Peugeot Citroën. An dem US-Unternehmen ist auch der deutsche Hersteller Daimler mit einem kleinen Anteil beteiligt.

Von

afp

Direkt vom Startbildschirm zu Handelsblatt.com

Auf tippen, dann auf „Zum Home-Bildschirm“ hinzufügen.

Auf tippen, dann „Zum Startbildschirm“ hinzufügen.

×