Handelsblatt

MenüZurück
Wird geladen.

03.01.2010

14:54 Uhr

Elektronik

Philips erwartet kräftiges Wachstum nach der Krise

Konzernchef Gerard Kleisterlee sieht Philips nach einer Reihe von Übernahmen gut gerüstet für die Zeit nach der Wirtschaftskrise und erwartet dann jährliche Wachstumsraten von sechs Prozent. Der Verkauf von großen Unternehmensteilen sei abgehakt, sagte Kleisterlee in einem Interview.

Konzernchef Gerard Kleisterlee will sich derzeit nicht von großen Unternehmensteilen wie der Produktion von Computerchips trennen. ap

Konzernchef Gerard Kleisterlee will sich derzeit nicht von großen Unternehmensteilen wie der Produktion von Computerchips trennen.

FRANKFURT. Dank seines Konzernumbaus erwartet der Elektronikkonzern Philips nach der Wirtschaftskrise wieder kräftiges Wachstum. "Wenn die vorbei ist, rechne ich mit jährlichen Wachstumsraten von sechs Prozent und mehr", sagte Konzernchef Gerard Kleisterlee dem "Spiegel" in einem Interview.

Vor wenigen Tagen hatte Kleisterlee für das abgelaufene Jahr trotz rückläufiger Umsätze einen Überschuss in Aussicht gestellt. Ein scharfer Sparkurs mit einem deutlichen Stellenabbau hatte dem niederländischen Konzern bereits im dritten Quartal einen überraschend hohen Gewinn beschert. Der Verkauf von großen Unternehmensteilen wie der Produktion von Computerchips und Monitoren sei abgehakt, sagte Kleisterlee dem Magazin.

Gleichzeitig habe Philips seine Kerngeschäftsfelder Lifestyle-Elektronik, Gesundheit und Licht mit einer Reihe von Übernahmen gestärkt. "Das sich das 2009 noch nicht im Wachstum des Umsatzes niederschlägt, ist allein der Weltwirtschaftskrise geschuldet", sagte der Konzernchef.

Direkt vom Startbildschirm zu Handelsblatt.com

Auf tippen, dann auf „Zum Home-Bildschirm“ hinzufügen.

Auf tippen, dann „Zum Startbildschirm“ hinzufügen.

×