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11.01.2011

09:58 Uhr

Elektronikkonzern

Canon macht sich für Übernahmen bereit

Canon rüstet sich für zukünftige Investitionen - und das können auch Übernahmen sein. Aber auch in neue Fertigungskapazitäten will Canon Geld stecken.

Eine Kamera von Canon wird auf der Messe Photokina in Köln vorgestellt. dpa

Eine Kamera von Canon wird auf der Messe Photokina in Köln vorgestellt.

HB TOKIO. Der japanische Elektronikkonzern Canon will sich mit einem Aktienrückkauf für Übernahmen rüsten. „Wenn der Preis unserer Anteile sinkt, werden wir sie natürlich kaufen“, sagte Canon-Chef Fujio Mitarai Reuters. „Schaut man sich die Zinsen an, ist es rentabler, Aktien zurückzukaufen und Dividenden zu sparen als das Geld zur Bank zu bringen.“

Im Fall von Übernahmen will der Konzern genügend Papiere in petto haben. Der Kamerahersteller und Büroausstatter sucht vor allem bei medizinischen und industriellen Geräten nach Kaufgelegenheiten. Canon hält bereits 100 Millionen seiner 1,3 Milliarden Aktien.

Der Canon-Chef kündigte zudem den Bau einer Kartuschenfabrik in Europa in diesem Jahr an. Hier will der Konzern in diesem Jahr umgerechnet knapp 300 Millionen Euro investieren. Damit sollen auf dem europäischen Markt Kosten gespart werden. In welchem Land das Werk gebaut werde, sei noch nicht entschieden, sagte Mitarai. Die Canon-Aktie gab am Dienstag 1,4 Prozent ab auf 4155 Yen.

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