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17.12.2014

09:44 Uhr

Elektronikkonzern kauft in USA zu

Philips stärkt vor Aufspaltung Gesundheitsgeschäft

Der Elektronikkonzern Philips steht vor der Aufspaltung, schon vorher stärken die Niederländer ihr Gesundheitsgeschäft. Philips kauft Volcano – das US-Unternehmen hat zwei Spezialgebiete.

Philips-Zentrale in Amsterdam: Die Niederländer kaufen für rund eine Milliarden Euro in den USA zu. dpa

Philips-Zentrale in Amsterdam: Die Niederländer kaufen für rund eine Milliarden Euro in den USA zu.

AmsterdamDer vor der Aufspaltung stehende Elektronikkonzern Philips stärkt sein Gesundheitsgeschäft durch eine Übernahme in den USA. Für insgesamt eine Milliarde Euro inklusive Schulden wollen die Niederländer die US-amerikanische Firma Volcano kaufen, wie sie am Mittwoch in Amsterdam mitteilten.

Den Aktionären werden 18 Dollar je Aktie geboten, der Schlusskurs von Volcano lag am Dienstag bei 11,49 US-Dollar. Das Volcano-Management empfiehlt, dem Deal zuzustimmen.

Die geplante Übernahme hat Philips am Mittwoch belastet. Die Aktien des niederländischen Elektronik-Konzerns fielen zur Eröffnung um 4,4 Prozent auf 22,08 Euro und waren damit Schlusslicht des Amsterdamer Leitindex.

Volcano ist auf Gefäßuntersuchungen im Herzkreislaufsystem spezialisiert und entwickelt Instrumente für Katheter. Der Umsatz im Jahr 2013 lag bei 400 Millionen Dollar. Die Übernahme soll Anfang 2015 abgeschlossen sein.

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Die Sparten bleiben bestehen, ob alle Jobs erhalten werden, scheint ungewiss: Der Elektronikkonzern Philips spaltet sich in zwei Teile auf. Die Niederländer kommen einfach nicht zur Ruhe - das zeigt auch die Prognose.

Philips steht vor einem Umbruch: Das Unternehmen will sich in zwei Unternehmen aufspalten. Das Geschäft mit Gesundheitstechnik und Konsumelektronik soll dabei verschmolzen werden, die Lichtsparte wird abgespalten und soll 2016 auf eigenen Füßen stehen.

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