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17.09.2014

08:52 Uhr

Elektronikkonzern

Pioneer streicht jede zehnte Stelle

Japan in der Krise: Neben Sony rutscht auch der japanische Elektrokonzern Pioneer in die Krise. Das Unternehmen setzt künftig auf Zulieferung für die Autoindustrie und streicht voraussichtlich jede zehnte Stelle.

Das waren noch Zeiten: Eine Pioneer-Angestellte präsentiert eine Innovation des Elektrokikkonzerns. Heute befindet sich das Unternehmen in der Krise. Reuters

Das waren noch Zeiten: Eine Pioneer-Angestellte präsentiert eine Innovation des Elektrokikkonzerns. Heute befindet sich das Unternehmen in der Krise.

TokioDer japanische Elektronikkonzern Pioneer streicht jede zehnte Stelle. 2200 von 22.000 Arbeitsplätzen fielen bei der Umstrukturierung des Unternehmens weg, teilte Pioneer am Dienstag mit. Auch der Verwaltungsrat werde verkleinert. Der Elektronikkonzern will sich künftig auf die Zulieferung für die Automobilindustrie konzentrieren. Den Geschäftsbereich DJ - Ausstattung für Diskjockeys - verkauft Pioneer an den US-Investmentfonds KKR, den Bereich Audio und Video an den japanischen Konkurrenten Onkyo, an dem der Konzern im Gegenzug einen Anteil von knapp 15 Prozent übernimmt.

Die Fertigung werde weiter schrittweise ins Ausland verlagert, um Kosten zu sparen, teilte Pioneer weiter mit. In Schwellenländern suche Pioneer nach einheimischen Partnern, um die Märkte dort besser erschließen zu können.

Von

afp

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