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28.02.2017

13:37 Uhr

Elring-Klinger

Gewinn von Autozulieferer stagniert

Der Autozulieferer Elring-Klinger verdiente im vierten Quartal 2016 140,4 Millionen Euro. Damit konnte der Speziallist für Dichtungen und Abschirmtechnik seinen operativen Gewinn zumindest auf Vorjahresniveau halten.

Das Unternehmen ist Weltmarktführer für Zylinderkopfdichtungen. dpa

Elring-Klinger

Das Unternehmen ist Weltmarktführer für Zylinderkopfdichtungen.

FrankfurtDer Autozulieferer Elring-Klinger hat dank eines Endspurts im vierten Quartal den operativen Gewinn auf Vorjahresniveau gehalten. Vor Steuern und Zinsen (Ebit) verdiente der Spezialist für Dichtungen und Abschirmtechnik 140,4 Millionen Euro, wie das Unternehmen am Dienstag mitteilte. Neben der stärkeren Nachfrage habe dazu ein Grundstücksverkauf und ein besseres Ergebnis der mit hohen Kosten kämpfenden Schweizer Tochterfirma beigetragen. Finanzchef Thomas Jessulat zufolge fielen anders als im Vorjahr keine Sonderkosten wegen des Produktionsengpasses an dem Standort an.

Der MDax-Konzern erreichte damit sein im Herbst zurückgeschraubtes Jahresziel für das um Zukaufkosten bereinigte operative Ergebnis, was einige Analysten Elring-Klinger nicht zugetraut hatten.

Der Umsatz des Weltmarktführers für Zylinderkopfdichtungen kletterte nach den vorläufigen Zahlen um 3,3 Prozent gegenüber dem Vorjahr auf 1,56 Milliarden Euro. Ohne Währungseffekte wäre es ein Zuwachs von 4,7 Prozent gewesen, teilte Elring-Klinger weiter mit. Vor allem die Schwäche des britischen Pfundes, des mexikanischen Pesos und des chinesischen Yuan gegenüber dem Euro dämpften den Umsatz durch die Währungsumrechnung.

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Zum Ausblick auf das laufende Jahr will sich das Unternehmen zur Veröffentlichung der Bilanz am 30. März äußern. Jessulat hatte im November eine operative Rendite von zehn bis elf Prozent für 2017 in Aussicht gestellt. Im vergangenen Jahr schrumpfte die Marge auf neun Prozent (Vorjahr: 9,3 Prozent).

Von

rtr

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