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07.08.2013

07:57 Uhr

Empfehlung an US-Arnzeimittelbehörde

Bayer kommt Zulassung eines Medikaments in den USA näher

Ein Bayer-Medikament hat eine wichtige Hürde in Richtung Zulassung in den USA genommen. Die Berater der Aufsichtsbehörde empfahlen, das Mittel zuzulassen. Für den Konzern würde das einen Millionen-Umsatz bedeuten.

Für Bayer rückt die Zulassung eines Medikaments in den USA in Sichtweite. dpa

Für Bayer rückt die Zulassung eines Medikaments in den USA in Sichtweite.

WashingtonBayer ist der US-Zulassung eines Medikamentes gegen Lungenhochdruck einen wichtigen Schritt nähergekommen. Ein Beratergremium der Aufsichtsbehörde FDA empfahl am Dienstag einstimmig, das Mittel Riociguat in den vorgeschlagenen Dosen zuzulassen. Die FDA muss sich nicht an die Empfehlung halten, richtet sich aber meistens danach. Bei einer Zulassung würde das Mittel unter dem Namen Adempas verkauft. Von Thomson Reuters befragte Analysten gehen im Schnitt davon aus, dass der Konzern mit dem neuen Mittel einen Umsatz von 610 Millionen Dollar im Jahr erzielen kann.

Bei Menschen, die unter Lungenhochdruck leiden, ist der Druck in den Lungen-Blutbahnen erhöht, wodurch die Sauerstoffaufnahme beeinträchtigt und das Herz überlastet wird. Dies kann unter anderem Kurzatmigkeit, Schwindelgefühl und Ohnmachtsanfälle auslösen. Das Beratergremium empfahl das Bayer-Mittel bei zwei Formen des Lungenhochdrucks.

Bayer zeigte sich über die Empfehlung erfreut. „Wir hoffen, dass wir Riociguat schon bald Patienten und Ärzten in den USA zur Verfügung stellen können.“

Von

rtr

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