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07.08.2011

11:10 Uhr

Energiekonzern

EnBW wirbt um Stadtwerke

EnBW will aus Konkurrenten Partner machen. Deshalb will der Energiekonzern enger mit Stadtwerken zusammenarbeiten. Auch will das Unternehmen gemeinsam mit den städtischen Anbietern neue Windräder in Deutschland bauen.

Der Energiekonzern EnBW will in Zukunft enger mit Stadtwerken zusammenarbeiten. Quelle: dpa

Der Energiekonzern EnBW will in Zukunft enger mit Stadtwerken zusammenarbeiten.

KarlsruheDer Energiekonzern EnBW will seine Zusammenarbeit mit Stadtwerken intensivieren. Aus Konkurrenten sollen Partner werden. Dabei will Unternehmenschef Hans-Peter Villis auch Neugründungen von Stadtwerken unterstützen, bestätigte ein Sprecher am Samstag in Karlsruhe einen Bericht der „Wirtschaftswoche“. Ende Mai hatten EnBW-Mitarbeiter noch gegen die Entscheidung der Stadt Stuttgart protestiert, ihre Energieversorgung künftig mit eigenen Stadtwerken wieder selbst in die Hand nehmen will.

Nach Angaben der EnBW gibt es bereits rund 40 Partnerschaften mit Stadtwerken. „Das ist also keine wirklich neue Strategie“, sagte der Sprecher. Angestrebt werde immer eine Mehrheitsoption, aber der Konzern gebe sich auch mit Minderheitspositionen zufrieden und lasse den beteiligten Kommunen den Vortritt. Ein Beispiel dafür seien die Stadtwerke Karlsruhe, an denen EnBW 20 Prozent der Anteile halte.

Zudem wirbt der EnBW-Chef seit mehreren Wochen dafür, dass sich Stadtwerke gemeinsam mit seinem Konzern am Aufbau von Windrädern im Land beteiligen. Dadurch erhofft er sich auch mehr Rückhalt in der Bevölkerung für die nicht immer unumstrittenen Räder. Bereits beim Bau des Windparks Baltic 1 in der Ostsee habe der Konzern 19 Stadtwerke, davon die Mehrzahl aus Baden-Württemberg, mit ins Boot geholt. Sie erwarben Optionen auf 24 Megawatt und damit knapp die Hälfte der Gesamtleistung.

Von

dpa

Kommentare (3)

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Account gelöscht!

07.08.2011, 15:52 Uhr

Na da schau her!Geht doch.Ich hätte sie ja ganz enteignet(also alle 4),aber so ist für den Anfang auch ganz gut.EON will bislang noch bestrafen,dafür dass man ihnen ihre Lieblinge weggenommen hat.
Komm schon Trotzköpfchen,sonst lassen dich die Leute am Ende pleite gehen,denn die sitzen jetzt(hoffentlich)am längeren Hebel.

Otto

07.08.2011, 16:56 Uhr

Hier will also der Preistreiber der Vergangenheit seine Schäfchen behalten. Er will sich an die Stadtwerken beteiligen um die Konkurrenz klein zu halten. Diese Beteiligungen sind ein Fall für das Kartellamt.

NewsNerd

07.08.2011, 19:19 Uhr

Vielleicht verkauft EnBW ja bald Versicherungen und die Ergo Strom. Das diese Verwechslung gerade unter einem Bild mit dem Namen von EnBW passiert ist dann doch etwas mehr als peinlich für das Handelsblatt, oder?

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