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29.06.2012

12:47 Uhr

Energiekonzern

RWE treibt Beteiligungsverkäufe voran

Das Ziel ist hoch gesteckt: Bis zu sieben Milliarden Euro will RWE mit dem Verkauf von verschiedenen Anteilen an kommunalen Versorgern einnehmen. Am Freitag erlöste der Konzern einen zweistelligen Millionenbetrag.

Der RWE Hauptsitz in Essen. Durch die Beteiligungsverkäufe sollen bis zu sieben Milliarden Euro erlöst werden. dapd

Der RWE Hauptsitz in Essen. Durch die Beteiligungsverkäufe sollen bis zu sieben Milliarden Euro erlöst werden.

DüsseldorfDer durch die Atomwende unter Druck geratene Energiekonzern RWE treibt seine Beteiligungsverkäufe voran. Das Unternehmen machte am Freitag den Verkauf von 19,3 Prozent der Anteile an dem saarländischen Versorger VSE perfekt. Ein Paket von 15,33 Prozent übernehmen saarländische Stadt- und Gemeindewerke. Zudem stockt das Bundesland seine Beteiligung an der VSE auf 6,5 von 2,5 Prozent auf. RWE kassiert für die Transaktion rund 83 Millionen Euro. Die Essener halten künftig 50 Prozent plus eine Aktie an dem Versorger.

RWE will durch Beteiligungsverkäufe bis zu sieben Milliarden Euro einnehmen. Hierzu gehören auch Anteile an weiteren kommunalen Versorgern wie etwa der Koblenzer Kevag oder der hessischen Süwag. Vorstandsmitglied Rolf-Martin Schmitz hatte vor wenigen Tagen berichtet, dass die Verkaufspläne für die Kevag „auf guten Weg“ seien, die Prozess bei der Süwag hingegen zäh verlaufe.

Von

rtr

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