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30.01.2008

12:22 Uhr

Energiemarkt

Übernahme-Spekulationen um Iberdrola

Medienberichten zufolge erwägen der Madrider Baukonzern ACS und die Electricite de France eine Übernahme des spanischen Versorgers Iberdrola. Die Gerüchte haben die Iberdrola-Aktien am Mittwoch beflügelt. Sie wurden zeitweise vom Handel ausgesetzt.

HB MADRID. Der Madrider Baukonzern ACS und die Electricite de France erwägen angeblich den Kauf des spanischen Versorgers Iberdrola mit einem Börsenwert von 45,5 Milliarden Euro. Der spanische Energiekonzern ist nach Firmenangaben einer der weltgrößten Versorger und Weltmarktführer bei Erneuerbaren Energien. ACS erklärte am Mittwoch in Reaktion auf einen entsprechenden Zeitungsbericht aber, es gebe keine Vereinbarung mit EdF zur Vorlage einer Offerte.

EdF selbst hielt sich bedeckt und teilte lediglich mit, man habe jüngsten Erklärungen nichts hinzuzufügen, wonach das Unternehmen alle Investment-Optionen in Europa überprüft. Die Iberdrola-Aktie war an der Börse in Madrid zunächst vom Handel ausgesetzt und legten dann bis zu sieben Prozent auf zehn Euro zu. Schon in den vergangenen Tagen hatten Gerüchte über eine mögliche Offerte den Kurs getrieben.

Die Financial Times hatte zuvor auf ihrer Internetseite berichtet, ACS und EdF hätten erste Gespräche über ein gemeinsames Gebot geführt. Der französische Präsident Nicolas Sarkozy und Spaniens Regierungschef Jose Luis Rodriguez Zapatero seien von den Gesprächen unterrichtet worden.

Der Zeitung zufolge wollen beide Unternehmen Iberdrola unter sich aufteilen. In spanischen Regierungskreisen hieß es am Mittwoch, man habe keine Kenntnis von einer möglichen Offerte.

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