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22.03.2011

09:24 Uhr

Energiepolitik

E.ON will mit Regierung verhandeln

Nach dem Richtungswechsel der Bundesregierung in der Atompolitik, fordert E.ON-Konzernchef Johannes Teyssen weitere Gespräche. Darin soll es auch um die Brennelemente-Steuer gehen.

E.ON Konzernchef Johannes Teyssen fordert neue Gespräche mit der Bundesregierung. Quelle: Reuters

E.ON Konzernchef Johannes Teyssen fordert neue Gespräche mit der Bundesregierung.

Berlin Nach der Kurswende in der Atompolitik meldet der Energiekonzern E.ON neuen Verhandlungsbedarf mit der Regierung an. Themen seien die Brennelemente-Steuer und die Zahlungen in den Ökofonds, sagte Konzernchef Johannes Teyssen der „Rheinischen Post“. „Darüber müssen wir mit der Bundesregierung sprechen“, betonte er. „Es ergibt in meinen Augen keinen Sinn, nur einen Teil des Paktes aufzuschnüren.“

Aus Sicht des Finanzministeriums hat die jüngst beschlossene Abschaltung von Atomkraftwerken keine Auswirkungen auf den Vertrag über die Beiträge der Versorger zum Ökostrom-Ausbau.

Danach sollen E.ON, RWE EnBW und Vattenfall in diesem Jahr insgesamt 300 Millionen Euro in den Fonds einbringen. E.ON zufolge haben die Unternehmen die erste Vierteljahresrate von 75 Millionen Euro geleistet. Die nächste Rate sei Mitte April fällig.

Von

rtr

Kommentare (1)

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Hirte

22.03.2011, 09:52 Uhr

Wann endlich darf der normale Steuerzahler mit dem Staat seine eigene Steuerbelastungen aushandeln, wie die Energiekonzerne? Steuerliche Gleichbehandlung: Unbekannt.
Libbykratie pur und diese Regierung ist da sehr offen!!!

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