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04.02.2012

13:47 Uhr

Energiesparte

Siemens will schwachen Start wettmachen

Die Energiesparte von Siemens ist schwach in das Geschäftsjahr gestartet, will aber in den nächsten Monaten bessere Zahlen vorweisen. In einem Interview sagte Energie-Vorstand Süß, die Auftragsbücher seien gut gefüllt.

Die Energiesparte des Technologiekonzerns Siemens ist eine von vier Sparten des Konzerns. dpa

Die Energiesparte des Technologiekonzerns Siemens ist eine von vier Sparten des Konzerns.

MünchenSiemens rechnet nach einem schwachen Start ins Geschäftsjahr mit besseren Zahlen in seiner Energiesparte in den nächsten Monaten. „Unsere Auftragsbücher sind mit einem Bestand von 60 Milliarden Euro sehr gut gefüllt. Beim Umsatz rechnen wir mit einem leichten Plus“, sagte Energie-Vorstand Michael Süß der Zeitung „Euro am Sonntag“. Auch die Konzernvorgabe für die operative Gewinnmarge von 10 bis 15 Prozent werde erfüllt. „Im ersten Quartal lagen wir bei 7,8 Prozent. Wir sind zuversichtlich, dass wir 2012 im Margenband landen werden“, sagte Süß.

Das Energiegeschäft ist eine von vier Sparten des Siemens-Konzerns. Im ersten Quartal des laufenden Geschäftsjahres war der Auftragseingang der Sparte um elf Prozent zurückgegangen. Für das Gesamtjahr rechnet Süß aber mit stabilen Zahlen. „Aufgrund unserer regionalen Aufstellung erwarten wir in diesem Jahr in etwa wieder einen Auftragseingang in ähnlicher Größenordnung wie 2011.“

Belastet wurde das Geschäft vor allem durch Probleme bei der Anbindung von Windparks auf hoher See an das Stromnetz, die mit Abschreibungen in Höhe von 203 Millionen Euro zu Buche schlugen. Süß schloss nicht vollständig aus, dass es zu weiteren Lasten aus den Projekten kommen kann. „Anpassungen bei den Belastungen könnte es allenfalls geben, wenn Verzögerungen über den Zeitraum und die Annahmen, die wir gewählt haben, hinaus eintreten sollten.“

Von

dpa

Kommentare (1)

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Profit

04.02.2012, 15:06 Uhr

Siemens wird vom Duo Infernale Cromme/Löscher extrem schlecht geführt. Insbesondere Löscher ist ein Versager vor dem Herrn. Alle Kennzahlen und insbesondere der Aktienkurs sind eine Katastrophe. Setzt ihm endlich den Stuhl vor die Tür!

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