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16.04.2012

10:15 Uhr

Energieversorger

GDF Suez stemmt Milliardenübernahme

Der französische Energieversorger GDF Suez verleibt sich die britische Tochter International Power nun doch komplett ein. Die Transaktion hat aber eine stolzen Preis.

GDF-Suez-Chef Gerard Mestrallet: Der französische Energiekonzern ist künftig Alleineigner von International Power und nicht mehr nur Hauptaktionär. AFP

GDF-Suez-Chef Gerard Mestrallet: Der französische Energiekonzern ist künftig Alleineigner von International Power und nicht mehr nur Hauptaktionär.

LondonDas Management von International Power (IPR) hat eine aufgebesserte Offerte für die verbliebenen 30 Prozent angenommen, wie beide Konzerne am Montag mitteilten. GDF zahlt für das Paket insgesamt 6,8 Milliarden Pfund (8,3 Milliarden Euro).

Damit wird IPR insgesamt mit umgerechnet 27,7 Milliarden Euro bewertet. Den Kauf der 70-prozentigen Mehrheit hatte GDF im Februar 2011 abgeschlossen. Dadurch entstand der weltweit größte unabhängige Energieproduzent. Mit IPR sichert sich GDF Zugang zu wachstumsträchtigen Märkten unter anderem in Südamerika und Asien.

Die aufgestockte GDF-Offerte beläuft sich auf 418 Pence je IPR-Aktie. Das vorherige Angebot lag bei 390 Pence. Dieses hatte IPR noch als zu niedrig abgelehnt.

Von

rtr

Kommentare (1)

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Heinerle

01.06.2012, 05:24 Uhr

Es ist faktisch falsch zu sagen, dass GDFSUEZ sich durch die Uebernahme von IPR Zugang zu den Wachstumsmaerkten in Suedamerika und Asien sichern wuerde, weil IPR gar keine Aktivitaeten in Suedamerika hat(te).

Im Uebrigen bin ich sehr enttaeuscht wie spaerlich die Berichterstattung in deutschen wirtschaftorientierten Medien ueber GDF SUEZ ausfaellt. Eon und RWE werden in fast jeder Ausgabe erwaehnt. Typischer Fall von Egozentrismus.

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