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22.02.2006

16:16 Uhr

Engelhard stellt Bedingungen

BASF bricht alle Rekorde

Stark sprudelnde Gewinne aus dem Öl- und Gasgeschäft haben dem Chemiekonzern BASF 2005 das beste Ergebnis seiner Geschichte beschert.

HB LUDWIGSHAFEN. Wie das Unternehmen am Mittwoch in Ludwigshafen berichtete, kletterte das Ergebnis (Ebit) vor Sondereinflüssen um 17,4 Prozent auf 6,14 Milliarden Euro. Der Nettogewinn legte sogar um 50 Prozent auf 3,01 Milliarden Euro zu. Der Umsatz stieg um 13,9 Prozent und lag mit 42,75 Milliarden Euro ebenfalls auf Rekordniveau.

„Dieser Erfolg ist uns bei sehr hohen Rohstoffpreisen sowie verhaltener gesamtwirtschaftlicher Konjunktur in unserem Heimatmarkt Europa nicht in den Schoß gefallen“, sagte der Vorstandschef des weltgrößten Chemieunternehmens, Jürgen Hambrecht.

Aus eigener Kraft und durch passgenaue Akquisitionen sei der Konzern 2005 profitabel gewachsen. Der BASF-Vorstand schlug der Hauptversammlung eine Dividende von zwei Euro je Aktie vor, 30 Cent mehr als im Vorjahr. Zudem kündigte das Unternehmen ein neues Aktienrückkaufprogramm im Umfang von 500 Millionen Euro an.

Für das laufende Jahr gab sich Hambrecht zuversichtlich, vermied aber präzise Aussagen zu Umsatz- oder Gewinnzielen: „Wir können damit rechnen, dass 2006 ein gutes Jahr wird.“ Das Unternehmen wolle beim Ebit vor Sondereinflüssen an den Erfolg des letzten Jahres anschließen: „Wir wollen weiterhin stärker als der Markt wachsen.“ Die Auftragslage sei unverändert positiv. Das Geschäft habe sich seit Jahresbeginn gut entwickelt. Es gebe aus Sicht der BASF für 2006 und 2007 keine Anzeichen für ein Abschwächen der weltweiten Chemiekonjunktur.

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