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17.03.2014

12:38 Uhr

Engere Kooperation

Renault und Nissan wollen gemeinsam Kosten senken

Schon jetzt sind Renault und Nissan Partner – nun verbandeln sie sich noch stärker: Die beiden Konzerne wollen künftig in Forschung, Entwicklung sowie Einkauf und Personalführung ihre Kräfte bündeln – und so Geld sparen.

Der Renault Kangoo in der Elektro-Version: Die beiden Partner Renault und Nissan rücken noch enger zusammen. Den Massen-Herstellern macht die schwache Pkw-Nachfrage in Europa zu schaffen. Reuters

Der Renault Kangoo in der Elektro-Version: Die beiden Partner Renault und Nissan rücken noch enger zusammen. Den Massen-Herstellern macht die schwache Pkw-Nachfrage in Europa zu schaffen.

Paris/TokioRenault und Nissan rücken noch enger zusammen. Der französische Autobauer und sein japanischer Partner kündigten am Montag an, künftig in einem neuen Management-Team Produktion, Forschung, Entwicklung sowie Einkauf und Personalführung zu bündeln. Der gemeinsame Konzernchef Carlos Ghosn verspricht sich davon einen „sofortigen Anstieg der Effizienz“.

Die engere Zusammenarbeit soll vor allem Kosten senken und den Rückstand in der Produktion gegenüber Rivalen wie Volkswagen und Toyota wettmachen. Beide Konzerne haben bereits ihre Produktionsketten verzahnt und wollen neue Modelle für den Massenmarkt bauen. Bis 2016 will Ghosn die Ausgaben um mindestens 4,3 Milliarden Euro reduzieren.

Den Massen-Herstellern macht die schwache Pkw-Nachfrage in Europa zu schaffen. Viele von ihnen suchen deswegen ihr Heil in Allianzen, um die Kosten zu senken. Renault war im abgelaufenen Jahr operativ in die roten Zahlen gerutscht. Der japanische Partner profitierte hingegen vom schwachen Yen, der das Export-Geschäft beflügelt. Renault ist mit 43,4 Prozent an Nissan beteiligt, im Gegenzug hält Nissan 15 Prozent an Renault.

Von

rtr

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