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03.02.2004

11:17 Uhr

Entscheidung steht noch aus

Medien: Mitsubishi Motors erhält Finanzspritze

Daimler-Chrysler und mehrere Unternehmen der Mitsubishi-Gruppe wollen dem japanischen Autobauer Mitsubishi finanziell unter die Arme greifen. Die Konzerne sollen dafür bis Ende März für 1,53 Milliarden Euro Vorzugsaktien von Mitsubishi erwerben. Mit dieser Kapitalerhöhung soll der Konzern in seinen Sanierungsmaßnahmen unterstützt werden, berichtete eine führende japanische Finanzzeitung am Dienstag.

HB TOKIO Demnach stelle Daimler-Chrysler, mit 37 Prozent an Mitsubishi beteiligt, 70 Mrd. Yen (rund 540 Mill. Euro) bereit, der Rest komme von anderen Firmen der Gruppe.

Mitsubishi-Sprecher Michael Reinhold wollte die Kapitalerhöhung nicht bestätigen. „Darüber ist nach wie vor noch nicht entschieden“, sagte er in Tokio. Allerdings habe Mitsubishi durch den kürzlich bekannt gewordenen Verkauf weiterer Anteile an dem Lkw-Bauer Fuso „Kapitalbedarf signalisiert“. Das Geld solle für die Entwicklung euer Modelle eingesetzt werden.

Hintergrund für den Finanzbedarf bei dem japanischen Autobauer ist dem Zeitungsbericht zufolge vor allem das schlechte US-Geschäft bei weiter schwachem Absatz auch auf dem heimischen Markt. Mitsubishi hatte in der Vorwoche zwar bekannt gegeben, dass der Inlandsabsatz 2003 erstmals seit acht Jahren wieder gestiegen sei. Demnach wurden 367 040 Fahrzeuge verkauft, 3,4 Prozent mehr als noch 2002. Die Ausfuhren gingen aber erstmals seit zwei Jahren zurück, um 6,2 Prozent auf 389 947 Autos.

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