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12.05.2014

12:12 Uhr

Enttäuschte Zulieferer

GM bekommt schlechte Noten

General Motors kämpft derzeit damit, das Vertrauen von Kunden und Partnern wiederzugewinnen. Zulieferer sehen den US-Autohersteller als das Unternehmen, mit dem es am schwierigsten ist, zusammenzuarbeiten.

Firmenschild am GM-Hauptquartier in Detroit: Die Opel-Mutter General Motors ist im Ansehen der Zulieferer am Tiefpunkt angekommen. Sie beklagen die schlechte Zusammenarbeit mit dem Konzern. dpa

Firmenschild am GM-Hauptquartier in Detroit: Die Opel-Mutter General Motors ist im Ansehen der Zulieferer am Tiefpunkt angekommen. Sie beklagen die schlechte Zusammenarbeit mit dem Konzern.

DetroitGeneral Motors (GM) hat mit weiteren Imageproblemen zu kämpfen. Zusätzlich zum Rückruf-Skandal ist die Opel-Mutter im Ansehen der Zulieferer auf einen Tiefpunkt gesunken. Sie bewerten GM unter den großen US-Autoproduzenten als das Unternehmen, mit dem die Zusammenarbeit am schlechtesten ist, wie aus der jährlichen Erhebung des Beratungsunternehmens Planning Perspectives hervorgeht. Bislang war es der Chrysler-Konzern, der auf dem letzten Platz lag.

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750 Millionen Dollar für Rückrufe, 400 Millionen wegen Währungsschwankungen: General Motors hat gleich an mehreren Fronten zu kämpfen. Anfang der Woche musste Konzernchefin Mary Barra vor dem US-Kongress aussagen.

Toyota und Honda wurden in der aktuellen Umfrage als die Beliebtesten ermittelt, gefolgt von Nissan und Ford. Noch schwerer als mit GM kommen die US-Zulieferer mit den deutschen Herstellern Mercedes Benz und Volkswagen zurecht. In der um die ausländischen Hersteller erweiterten Umfrage schafft es BMW hingegen auf Platz zwei hinter Toyota.

Wegen fehlerhafter Zündschlösser hatte GM zunächst 2,6 Millionen Fahrzeuge zurückgerufen. Bei Unfällen, die durch das mangelhafte Teil ausgelöst wurden, starben in den vergangenen Jahren mindestens 13 Menschen. Mittlerweile summieren sich die Rückrufe auf fast sieben Millionen Fahrzeuge. Die US-Behörden untersuchen, warum GM mit dem Rückruf so lange wartete, obwohl die Probleme seit mehr als zehn Jahren bekannt waren. Auf das Unternehmen kommt eine Klagewelle zu.

Von

rtr

Kommentare (2)

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Account gelöscht!

12.05.2014, 18:59 Uhr

Wieder nur das Management! Warum weigert man sich weltweit diese Leute zur Verantwortung zu ziehen??

Account gelöscht!

12.05.2014, 19:01 Uhr

spedition

Mutter will Tochter übernehmen? Wie abartig! Aus der sicht eines Laien: Die Manager wollen nur abkassieren und die Mitarbeiter vorsätzlich schädigen! Klingerschilder müssen weltweit verboten und unter massiven Strafen gestellt werdn. Wenn Lehman Mutter ist, muss dies zwangsweise überall ersichtlich sein. Es handelt sich hier nur um Steuerflucht Verhinderung von Mitbestimmuinge bzw. Einführung von Sklavenarbeit!! Kurz: Wirtschaftliche Kriminalität, die mit gesamten Vermögensentzug, Sippenhaft und Todesstrafe geahndet werden muss, weltweit!!!!!Auch rückwirkend!!

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