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30.07.2014

14:50 Uhr

Ergebnis verfehlt

Fiat – Fehler In (fast) Allen Teilen

Fiat Chrysler verfehlt das Ergebnis, das Investoren erwartet hatten. Der italienische Autohersteller hat in Amerika wenig Erfolg. Zum Glück gibt es Ferrari.

Gerüchteküche um Autohersteller

Gelingt Fiat der Befreiungsschlag?

Gerüchteküche um Autohersteller: Gelingt Fiat der Befreiungsschlag?

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MailandProbleme in Nord- und Südamerika machen Fiat Chrysler zu schaffen. Im zweiten Quartal brach der Überschuss um mehr als die Hälfte auf 197 Millionen Euro ein, wie der italienische Auto-Hersteller am Mittwoch mitteilte. In den USA lasteten hohe Steuern auf dem Ergebnis, obwohl der Umsatz dort um sieben Prozent anstieg.

Fiat übernimmt derzeit die US-Marke Chrysler komplett. Sie hatte sich während der Absatzkrise in Europa als Stütze des Konzerns erwiesen. Kosten in Zusammenhang mit dem Kauf lasteten aber jüngst auf der Bilanz.

In Lateinamerika, das einst für ein Viertel von Fiats Gewinn stand, lief es insgesamt nicht rund. Zum einen macht der hohe Euro dort zu schaffen, zum anderen endeten in Brasilien Anreize zum Autokauf. Insgesamt fiel der Umsatz um 23 Prozent und damit deutlich stärker als Experten befürchtet hatten.

Dagegen gab es Fortschritte im Luxussegment mit Ferrari und Maserati sowie in Asien und Europa. Der Umsatz des Konzerns kletterte um rund vier Prozent auf 23,3 Milliarden Euro. Auf dem Heimatkontinent punktete die Italiener vor allem mit dem kleinen Fiat 500, dem neuen Ducato und Jeeps - die Gewinnschwelle ist fast erreicht. Aber auch zweistellige Wachstumsraten in Asien machten die Einbußen in Nord- und Südamerika nicht wett.

Der Markt reagierte enttäuscht auf die Bilanz. Der künftig siebtgrößte Autobauer der Welt blieb hinter den Analystenprognose zurück. Fiat-Aktien fielen um 1,3 Prozent.

Um Fiat hatte es zuletzt wiederholt Übernahmespekulationen gegeben. Der vor 115 Jahren gegründete Traditionskonzern wies sowohl Berichte über einen Zusammenschluss mit Volkswagen als auch mit Peugeot Citroen zurück. Bei den französischen Autobauern ging es dank strikter Einsparungen zuletzt wieder bergauf.

Von

rtr

Kommentare (4)

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Herr peter Spirat

30.07.2014, 15:36 Uhr

Es wird Zeit, dass Volkswagen hier die Leitung übernimmt. Iwa sollte man einfach Fachleute ans Ruder lassen.

Ich mag unsere südlichen Nachbarn, sie können echt guten Cappu machen. Fast so gut, wie man es weltweit von Starbucks kennt. Und im Eiscreme sind sie auch sehr gut.

Herr Ingo Meyer

30.07.2014, 16:14 Uhr

Also in den USA hieß es bezogene auf dennan sich hübschen FIAT Spider aus den 70er Jahren immer so: Fix it again Tony ( Fiat)

Frau Pia Paff

30.07.2014, 16:23 Uhr

Fiat ist tot ... toter geht nicht! Piech muss nur warten, bis es ein Schnäppchen wird.
Unter VW Führung wird an den Bändern dann nicht mehr "oh sole mio" gesungen. Dann werden unsere Lebenskünstler schwitzen oder gefeuert.

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