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27.01.2005

10:29 Uhr

Erst zwei Prozent der Aktionäre bereit zu verkaufen

Aktionäre ignorieren Borg-Warner-Übernahmeangebot für Beru

Das Pflichtangebot des US-Autozulieferers Borg-Warner ist bei den Aktionären der schwäbischen Beru auf wenig Resonanz gestoßen.

HB FRANKFURT. Nach Ablauf der Übernahmefrist am Montag seien Borg-Warner Aktien in Höhe von 1,98 Prozent des Beru-Grundkapitals angedient worden, teilte das Unternehmen am Donnerstag in einer Finanzanzeige mit. Borg-Warner halte damit 65,01 Prozent an Beru. Der US-Turbolader-Spezialist hatte sich bereits gut 63 Prozent der Beru-Aktien von dessen Großaktionären, dem Finanzinvestor Carlyle und der Familie Birkel, gesichert. Am Freitag beginnt eine weitere zweiwöchige Frist (bis zum 10. Februar), in der die Beru-Aktionäre ihre Anteilsscheine einreichen können. Borg-Warner zahlt ihnen 67,50 Euro je Aktie.

Die im Nebenwerteindex MDax notierten Titel des Dieseltechnik-Spezialisten aus Ludwigsburg schlossen am Mittwoch bei 67,70 Euro. „Wir sind überzeugt, dass der Angebotspreis fair und angemessen ist. Deshalb gehen wir davon aus, dass in der weiteren Annahmefrist zusätzliche Aktien eingereicht werden“, erklärte BorgWarner-Finanzchef Robin Adams.

Das US-Unternehmen betonte erneut, es sei nicht auf eine größere Beteiligung an Beru angewiesen. „Borg-Warner ist sehr zufrieden mit einer Mehrheitsbeteiligung an Beru“, erklärte Adams weiter einer Mitteilung des Unternehmens. Die volle Kontrolle über Beru sei kurz- und mittelfristig nicht erforderlich.

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