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24.02.2015

15:53 Uhr

EU-Kommission

Daimler darf Kooperation mit Russen erweitern

Daimler darf ein Joint Venture für den Lastwagenbau mit dem russischem Kamaz-Konzern gründen. Die EU-Kommission gab dem deutschen Autobauer für das Vorhaben grünes Licht.

Der deutsche Autobauer Daimler darf beim Lastwagenbau mit dem russischen Kamaz-Konzern ein Joint Venture gründen. dpa

Daimler

Der deutsche Autobauer Daimler darf beim Lastwagenbau mit dem russischen Kamaz-Konzern ein Joint Venture gründen.

BrüsselDer deutsche Autobauer Daimler darf nach einem EU-Entscheid seine Zusammenarbeit mit dem russischen Kamaz-Konzern erweitern. Die EU-Kommission genehmigte ein Joint Venture zur Zusammenarbeit im Lastwagenbau, wie sie am Dienstag in Brüssel mitteilte. Das Projekt wurde unter Wettbewerbsgesichtspunkten geprüft und stieß hier auf keine Einwände.

Die beiden Unternehmen wollen demnach bei der Produktion von leichten und schweren Lastwagen sowie beim Schweißen und Lackieren von Fahrerhäusern zusammenarbeiten. Das Joint Venture werde nur in Russland selbst und im Nachbarland Weißrussland aktiv, nicht in der EU, erläuterte die EU-Kommission.

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Daimler und Kamaz haben bereits früher zusammengearbeitet. Der russische Konzern baut laut EU unter anderem Lkw, Traktoren und gepanzerte Fahrzeuge.

Von

afp

Kommentare (1)

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Herr Marc Otto

24.02.2015, 16:07 Uhr

Na bitte geht doch. In wichtigen Sachen müssen wir auch weiterhin (öffentlich) zusammen arbeiten. Die anderen - und kleineren Geschäfte laufen eh weiter. Aber für Volk passt man die Statistiken schön an. Ist gut dafür, dass auch der bewusste Bürger hier lernt, dass Ami-Land nie unser Freund war.

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