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23.05.2017

13:36 Uhr

Evonik

Kullmann übernimmt Chefposten bei Chemiekonzern

Christian Kullmann löst Klaus Engel an der Spitze des Chemiekonzerns Evonik ab. Engel sieht den Konzern „gut gerüstet“. Am 1. Juni will sich Kullmann bei einer Investorenkonferenz zur Unternehmensstrategie äußern.

Evonik-Chef Christian Kullmann (l.) muss die Dividendenwünsche des Aufsichtsratsvorsitzenden Werner Müller erfüllen. dpa

Hauptversammlung Evonik

Evonik-Chef Christian Kullmann (l.) muss die Dividendenwünsche des Aufsichtsratsvorsitzenden Werner Müller erfüllen.

EssenChristian Kullmann (48) übernimmt die Führung beim Spezialchemiekonzern Evonik. Der bisherige Konzern-Vize löst nach der Hauptversammlung am Dienstag Klaus Engel an der Unternehmensspitze ab. Der Konzern sei auch für die kommenden Jahre „gut gerüstet“, sagte Engel vor den Aktionären. „Deswegen kann ich Evonik zuversichtlich in die Hände meines Nachfolgers übergeben.“

Am 1. Juni will sich Kullmann früheren Angaben zufolge bei einer Investorenkonferenz in London zur Unternehmensstrategie äußern. Im vergangenen Jahr untermauerte die Milliarden-Akquisition wichtiger Geschäfte des US-Konkurrenten Air Products bereits Kullmanns Anspruch auf den Spitzenjob. Mit den jüngsten Übernahmen verringert Evonik seine starke Abhängigkeit von einzelnen Produkten.

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Der künftige Chef Christian Kullmann will Evonik zum „besten Spezialchemiekonzern der Welt“ machen. Das neue Vorstandsteam soll diese nächste Entwicklungsstufe ab Juni zünden. Was steckt hinter der neuen Strategie?

Kullmann muss kämpfen, um die Dividendenwünsche des Evonik-Aufsichtsratsvorsitzenden Werner Müller für die RAG-Stiftung zu erfüllen. Evonik gehört mehrheitlich der deutschen Steinkohlestiftung. Diese muss aus ihren Einnahmen die Folgelasten des Steinkohlebergbaus finanzieren.

In der Chemiebranche ist derzeit viel Bewegung. Erst am Montag wurde ein weiterer Megadeal in der Chemieindustrie bekannt: Der Schweizer Konzern Clariant will mit dem US-Konkurrenten Huntsman zusammengehen. Der neue Konzern wäre die Nummer zwei im Spezialchemiegeschäft hinter Evonik.

Von

dpa

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