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16.12.2016

12:19 Uhr

Ex-Daimler-Chef Jürgen Schrempp

Streit um Abgang endet im Vergleich

Das Verfahren um den Abgang des Ex-Daimler-Chefs Schrempp ist mit einem Vergleich abgeschlossen worden. Dabei ging es um die Frage, ob der Autobauer Aktionäre 2005 rechtzeitig über dessen Ausscheiden informiert hatte.

Das Verfahren um den Abgang des ehemaligen Daimler-Chefs ist mit einem Vergleich beendet worden. dpa

Jürgen Schrempp

Das Verfahren um den Abgang des ehemaligen Daimler-Chefs ist mit einem Vergleich beendet worden.

StuttgartDas Verfahren um den Abgang des früheren Daimler-Chefs Jürgen Schrempp vor dem Oberlandesgericht Stuttgart (OLG) ist mit einem Vergleich beendet worden. Sämtliche Klagen in den Ausgangsverfahren seien dabei zurückgenommen worden, teilte das Landgericht Stuttgart am Freitag mit.

Das Verfahren sei damit beendet. Der Vorsitzende Richter hatte im Februar den Parteien den Vorschlag für eine gütliche Einigung unterbreitet. Auf der Grundlage hätten sich Anleger und Konzern Verhandlungen aufgenommen und sich schließlich außergerichtlich geeinigt. Über die Höhe der Summe wollte sich eine Daimler-Sprecherin nicht äußern.

In dem Verfahren ging es um die Frage, ob Daimler seine Aktionäre im Jahr 2005 rechtzeitig über das vorzeitige Ausscheiden des damaligen Vorstandschefs Jürgen Schrempp informiert hatte. Aktionäre von damals verlangten Schadenersatz: Der Autobauer habe sie zu spät über den schon länger geplanten Rückzug Schrempps informiert.

Zweimal waren die Kläger schon vor dem OLG gescheitert. Sowohl der Bundesgerichtshof (BGH) als auch der Europäische Gerichtshof (EuGH) hatten sich mit dem Fall befasst und ihn dann zurück nach Stuttgart verwiesen. Das Verfahren war ein sogenanntes Musterverfahren, in dem kapitalmarktrechtliche Streitigkeiten gebündelt und exemplarisch verhandelt werden.

Von

dpa

Kommentare (1)

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Herr Mark Hofmann

16.12.2016, 17:41 Uhr

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