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28.08.2012

14:46 Uhr

Expansion in Asien

Ford bringt Nobelmarke Lincoln nach China

Der US-Rivale Ford führt seine Nobelmarke Lincoln in China ein. So bekommen Mercedes, BMW und Audi neue Konkurrenz. 2014 sollen die Lincoln-Fahrzeuge in der Volksrepublik zu haben sein.

Ford möchte seine Luxusmarke Lincoln in China einführen. Reuters

Ford möchte seine Luxusmarke Lincoln in China einführen.

Peking/ New YorkMercedes, BMW und Audi bekommen neue Konkurrenz in China: Der US-Rivale Ford führt seine Nobelmarke Lincoln im Riesenreich ein. Vom zweiten Halbjahr 2014 an sollen die Fahrzeuge mit ihrer amerikanischen Interpretation von Luxus in der Volksrepublik zu haben sein.

„Die Einführung von Lincoln in China ist der nächste Schritt bei unserer Expansion in Asien“, sagte Ford-Chef Alan Mulally am Dienstag. Früher fuhren die US-Präsidenten in Lincoln-Karossen, dann jedoch sank der Stern. Die Modellpalette gilt als überaltert und wenig attraktiv. Selbst im Heimatmarkt USA führt Lincoln ein Schattendasein. Die neue Limousine MKZ soll die Wende bringen.

Gegen Ende des Jahres starten in China die Gespräche mit potenziellen Händlern, um ein Vertriebsnetz aufzubauen. Es gebe ein großes Wachstumspotenzial für Lincoln, versicherte Mulally. Der Premiummarkt legt zu. Die deutschen Autobauer machen seit Jahren und Jahrzehnten gute Geschäfte im Land. Auch General Motors ist mit seiner Premiummarke Cadillac vertreten.

Ford dagegen hat Nachholbedarf in der lange vernachlässigten Region. Deshalb hatte der Konzern im April den Bau eines neuen Werkes in China verkündet; eine vorhandene Fabrik wird ausgebaut. Ford leidet derzeit wie der Opel-Mutterkonzern General Motors unter schwachen Verkäufen in Europa und sucht deshalb neue Absatzmärkte.

Von

dpa

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