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01.06.2012

09:09 Uhr

ExxonMobil-Studie

Erdgas gewinnt Schlüsselrolle im Energiemix

In weniger als 20 Jahren wird Erdgas einer Studie zufolge der wichtigste Energieträger in Deutschland sein. Auftraggeber ExxonMobil will damit zeigen, wie unterschätzt der Energieträger bislang ist.

Der ExxonMobil-Studie zufolge ist Erdgas auf dem Weg zu Deutschlands Energieträger Nummer eins. dpa

Der ExxonMobil-Studie zufolge ist Erdgas auf dem Weg zu Deutschlands Energieträger Nummer eins.

HamburgErdgas wird einer Studie zufolge in knapp 20 Jahren der wichtigste Energieträger in Deutschland sein. Ab 2030 werde Erdgas das bis dahin dominierende Mineralöl ablösen und damit entscheidend zum Erfolg der Energiewende beitragen, heißt es in der am Freitag in Hamburg verbreiteten Untersuchung des Energiekonzerns ExxonMobil. Das hohe Potenzial des flexiblen Energieträgers werde bislang bei weitem noch nicht ausgenutzt.

Heute trägt Erdgas rund 20 Prozent zur deutschen Energieversorgung bei; bis zum Jahr 2040 werden es nach der ExxonMobil-Prognose 34 Prozent sein. Zusammen werden Öl und Gas dann immer noch fast 60 Prozent der Energieversorgung sichern. Erneuerbare Energien kommen danach auf 25 Prozent.

Von

dpa

Kommentare (2)

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vandale

01.06.2012, 09:49 Uhr

Die beiden naheliegendsten Energiequellen für Deutschland, Braunkohle und Kernenergie, dies im Doppelten Sinne weil es heimische Energiequellen sind und auch preislich am günstigsten sind, werden aus (öko)religiösen Gründen abgelehnt.

Die Kernenergie wird im Sinne des herrschenden Oekoglaubens wegen dämonischer Atomstrahlen abgelehnt, die Braunkohle wegen des Glaubens an eine CO2 Klimahölle, zuvor SO2 Waldsterben.

Erdöl muss mittlerweile recht aufwendig gewonnen werden und ist damit für viele Anwendungen zu teuer. So bleibt als Energiequelle des Restverstandes lediglich Erdgas übrig. Es ist demzufolge naheliegend das Erdgas zum bedeutendsten Energieträger in Deutschland aufsteigt.

Die Meinung der Autoren, dass "Erneuerbare Energien" künftig 25% der Energieerzeugung übernehmen ist eher nicht zu erwarten. Aufgrund der Alterung der Bevölkerung und der Alimentierung der südlichen EU Länder werden die verfügbaren Einkommen in Deutschland eher sinken und so ist anzunehmen das die zur Subventionierung "Erneuerbarer Energien" erforderlichen Mittel eher zurückgehen werden.

Vandale

SteuerKlasseEins

01.06.2012, 16:29 Uhr

Mit reinen Erdgaskraftwerken hätten wir zwar eine starke Abhängigkeit vom Erdgas und dessen Produzenten (Gazprom, Exxon), zumindest aber wäre noch ein akzeptabler Strompreis möglich, sagen wir vielleicht 15 Cent / kWh.

Mit der "Energiewende" (ein Begriff der Grünen den Merkel übernommen hat) wird die Stromversorgung doppelt und dreifach installiert: einmal schöne Windräder und Paneele zum vorzeigen, neue Speicherkraftwerke und Netze, und dann unerlässliche konventionelle Kraftwerke, wenn das Wetter mal wieder keine Energie liefert.

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