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18.07.2013

13:48 Uhr

Fahrzeug der Luxusklasse

VW-Phaeton kommt zurück in die USA

Das teuerste Modell der Kernmarke Volkswagen soll wieder auf den Markt: VW will mit seinem Luxuswagen VW-Phaeton in den USA wieder stärker wachsen. Die Rückkehr in die USA ist Teil einer großen Investitionsoffensive.

Der VW-Phaeton. Wegen mangelnder Nachfrage war der Export der schweren Limousine vor sieben Jahren gestoppt worden. Jetzt will der Konzern wieder stärker mit dem Modell wachsen. ap

Der VW-Phaeton. Wegen mangelnder Nachfrage war der Export der schweren Limousine vor sieben Jahren gestoppt worden. Jetzt will der Konzern wieder stärker mit dem Modell wachsen.

New YorkDer Volkswagen-Konzern will den unter den Erwartungen zurückgebliebenen Luxuswagen VW-Phaeton wieder in den USA auf den Markt bringen. Vor sieben Jahren war der Export der schweren Limousine in diesem für Volkswagen bedeutsamen Markt wegen mangelnder Nachfrage gestoppt worden. Der Konzern will unter anderem mit der Neuauflage des Phaeton in Nordamerika wieder stärker wachsen.

Der Phaeton ist das teuerste Modell der Kernmarke Volkswagen und soll zusammen mit einem neuen Luxusgeländewagen im Januar kommenden Jahres den potenziellen Kunden in den USA auf der Autoausstellung in Detroit vorgestellt werden. Laut informierten Kreisen soll der neue Phaeton die Basis mit dem Konzernbruder Audi A8 teilen und auch in einer Hybridversion auf den Markt kommen. Die neuen VW-Modelle sollen die Kompetenz des Konzerns auf technischem Gebiet unter Beweis stellen.

Eine Marke wie Volkswagen benötigt nach den Worten des Volkswagen-Vorstandsvorsitzenden Martin Winterkorn ein Fahrzeug der Luxusklasse. Er bestätigte damit die Rückkehr des Modells Phaeton zu den US-Händlern.

Ursprünglich galt das als Konkurrenz für die Mercedes-Benz S-Klasse und den großen 7er-BMW positionierte Fahrzeug als Spezialprojekt des damaligen Vorstandsvorsitzenden Ferdinand Piëch. Das technisch anspruchsvolle Modell verkaufte sich im letzten Jahr aber nur halb so gut wie vom Konzern ursprünglich geplant.

Die Rückkehr in die USA ist Teil einer Investitionsoffensive, bei der Volkswagen in den kommenden drei Jahren mit dem Einsatz von knapp vier Mrd. Euro den Absatz deutlich erhöhen will. Nach Einführung der populären Modelle Jetta und Passat im Jahre 2011, die eigens für den US-Autogeschmack adaptiert wurden, deuten sich zuletzt wieder niedrigere Verkaufszahlen an.

Mit dem Konzeptfahrzeug Crossblue stellte Volkswagen auf der Autoausstellung in Detroit einen siebensitzigen SUV vor, der als Konkurrent von Ford Explorer und Toyota Highlander gelten kann. Er soll sich ebenso gut verkaufen wie der in Tennessee gebaute Passat. Die USA sind entscheidend für den Plan der Wolfsburger, bis 2018 General Motors Co. und Toyota Motor Corp. als weltweit größte Autokonzerne beim Absatz abzulösen.

Kommentare (2)

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IsaakNewton

18.07.2013, 15:35 Uhr

Welcher Amerikaner will denn die VW-Kruecke kaufen ?

Zeckentoeter

19.07.2013, 01:22 Uhr

3,500 Stück vom ersten Phaeton sind in den USA unterwegs, und wenn der kurzsichtige Pischetsrieder den Verkauf 2005 nicht eingestellt hätte wären es noch mehr geworden. Von "Krücke" kann im Übrigen nur der sprechen, der den Phaeton noch nicht gefahren ist, nicht war Isack Newton ?

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