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17.04.2014

23:29 Uhr

Fahrzeugmarkt

China und Opel bringen Autoverkauf bei GM in Fahrt

Gute Nachrichten kann General Motors brauchen. Nun meldet der US-Autohersteller, die Nachfrage am Fahrzeugmarkt in China habe rasant angezogen. Auf dem Heimatmarkt hingegen hat GM viele Sorgen.

China macht dem Skandal-gebeutelten General Motors Freude: Matthew Tsien, Leiter der China-Geschäfte von GM, mit einigen Automodellen im Kleinformat. Reuters

China macht dem Skandal-gebeutelten General Motors Freude: Matthew Tsien, Leiter der China-Geschäfte von GM, mit einigen Automodellen im Kleinformat.

DetroitDer US-Autobauer General Motors hat im ersten Quartal dank einer rasant anziehenden Nachfrage in China weltweit mehr Autos verkauft als vor einem Jahr. Insgesamt setzte der Konzern in den drei Monaten etwas mehr als 2,4 Millionen Fahrzeuge ab, ein Plus von zwei Prozent.

Vier von zehn Autos wurden dabei auf dem größten GM-Markt China ausgeliefert. Das waren fast 13 Prozent mehr, wie die Opel-Mutter am Donnerstag mitteilte. In Europa habe der Absatz leicht zugenommen.

Hier hätten sich „Opels Verkäufe und der wirtschaftliche Ausblick gleichzeitig gebessert“, sagte GM-Präsident Dan Ammann am Donnerstag. Das lag unter anderem am kleinen SUV Mokka.

Das glich Schwächen in Süd- und Nordamerika aus, wo die Verkaufszahlen zurückgingen. Konkret äußerte sich GM allerdings nicht zum Verlauf des Geschäfts auf seinem Heimatmarkt.

Das Unternehmen machte jüngst Negativ-Schlagzeilen mit dem Rückruf von 2,6 Millionen Autos wegen potenzieller Sicherheitsprobleme. Mindestens 13 Menschen sollen ums Leben gekommen sein. GM erwägt nun Entschädigungszahlungen. Außerdem könnte dem Autobauer der strenge Winter in den USA zu schaffen gemacht haben.

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