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26.01.2010

11:36 Uhr

Fernseh-Hersteller

Loewe zieht bittere Jahresbilanz

Der TV-Gerätehersteller Loewe hat im vergangenen Jahr deutlich an Umsatz und Gewinn eingebüßt und sein Umsatzziel verfehlt. Bei schwierigen wirtschaftlichen Bedingungen hätten die Erlöse 2009 nur 325 Millionen anstatt der angepeilten 350 Millionen Euro erreicht. Nun hofft Loewe nicht zuletzt auf die Fußball-Weltmeisterschaft.

Loewe hatte 2009 Probleme.

Loewe hatte 2009 Probleme.

HB KRONACH. 2008 betrugen sie 374 Mio. Euro. Das Ergebnis vor Zinsen und Steuern (EBIT) lag mit 13,5 Mio. Euro zwar über der Prognose von zwölf Mio. Euro, aber deutlich unter dem Vorjahresergebnis von 28,5 Mio. Euro.

Im laufenden Jahr rechnet die Loewe AG wieder mit einem moderaten Umsatzwachstum. Für Nachfrageimpulse sollen die Fußball- Weltmeisterschaft und die Markteinführung des hochauflösenden Fernsehens (HDTV) sorgen. Das Unternehmen will dazu drei neue Produktlinien für großformatige hochauflösende LCD-Geräte im Markt einführen. Der LCD-TV-Markt werde durch hohen Ersatzbedarf und zunehmenden Mehrfachbesitz in den nächsten Jahren wachsen, hieß es.

Auch der Bereich Home-Entertainment-Systeme soll ausgebaut werden. „Wir achten auf strikte Kostendisziplin und haben mit unserer sehr soliden Kapitalstruktur sowie den weitreichenden Finanzierungsvereinbarungen das Fundament für ein erfolgreiches Geschäftsjahr 2010 gelegt“, zeigte sich Finanzvorstand Oliver Seidl überzeugt. Aufgrund des positiven Ergebnisses will Loewe auch eine Dividende zahlen.

Während die Umsätze 2009 im wichtigsten Markt Deutschland stabil blieben, sank das Exportvolumen um mehr als 25 Prozent auf 132 Mio. Euro. Besonders in Spanien und den Niederlanden gab es Probleme. Diese beiden Länder seien von der Finanzmarkt- und Immobilienkrise besonders stark betroffen.

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