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05.09.2015

16:55 Uhr

Fiat Chrysler Automobiles

Ferrari-Chef will Posten nicht aufgeben

Amedeo Felisa will seine Position an der Spitze Ferraris auf jeden Fall bis zum Börsengang behalten – und auch nicht über mögliche Nachfolger spekulieren. Doch früher oder später geht Felisa in den Ruhestand.

Ferrari soll ab Mitte Oktober an die US-Börse gebracht werden. Der italienisch-amerikanische Konzern FCA will mit den Einnahmen seine Expansionspläne finanzieren. ap

Ferrarifahrer Sebastian Vettel

Ferrari soll ab Mitte Oktober an die US-Börse gebracht werden. Der italienisch-amerikanische Konzern FCA will mit den Einnahmen seine Expansionspläne finanzieren.

MonzaFerrari-Chef Amedeo Felisa wird nach Angaben des Mutterkonzerns Fiat Chrysler Automobiles (FCA) das Steuer nicht vor dem im Jahresverlauf geplanten Börsengang aus der Hand geben. Seine Nachfolge müsse auch mit Blick auf andere zentrale Positionen geklärt werden, sagte Fiat-Chef Sergio Marchionne am Samstag am Rande des italienischen Formel-Eins-Grand-Prix in Monza.

„Zur rechten Zeit werden wir die richtige Lösung präsentieren.“ Felisa ist fast 70 Jahre alt und möchte in den Ruhestand gehen. Insidern zufolge galt der Börsengang als guter Zeitpunkt dafür. Marchionne, der bei Ferrari bereits Verwaltungsratsvorsitzender ist, könnte demnach selbst den Chefsessel der Sportwagen-Tochter einnehmen.

Marchionne erklärte, es sei noch zu früh, um über eine Nachfolge von Felisa zu sprechen. „Soweit sind wir noch nicht. Alles, was ich sagen könnte, wären reine Mutmaßungen.“ Er wünsche sich aber, das Felisa Ferrari in irgendeiner Form verbunden bleibe. Der Manager hatte vor 25 Jahren als Ingenieur bei der Firma angefangen.

Ferrari soll ab Mitte Oktober an die US-Börse gebracht werden. Der italienisch-amerikanische Konzern FCA will mit den Einnahmen seine Expansionspläne finanzieren. Fiat Chrysler hält derzeit 90 Prozent an Ferrari. Der Rest gehört Piero Ferrari, dem Sohn des 1988 verstorbenen Gründers Enzo Ferrari. FCA-Chef Marchionne geht davon aus, dass Ferrari bei dem Börsengang mit mindestens zehn Milliarden Euro bewertet wird.

Von

rtr

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