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28.05.2015

20:08 Uhr

Fiat Chrysler

Mehr als vier Millionen Pkw wegen Airbags zurückgerufen

34 Millionen Fahrzeuge in den USA sind betroffen: Die fehlerhaften Airbags des Herstellers Takata halten die Auto-Branche seit Jahren auf Trab. Fiat Chrysler reagiert mit großangelegten Rückrufen, BMW ebenfalls.

Die fehlerhaften Airbags des japanischen Herstellers Takata können bei einem Unfall explodieren. AFP

Defekte Airbags

Die fehlerhaften Airbags des japanischen Herstellers Takata können bei einem Unfall explodieren.

DetroitFiat Chrysler weitet seinen Rückruf wegen Airbag-Problemen aus. Der italienisch-amerikanische Autobauer beordert nach eigenen Angaben vom Donnerstag mehr als vier Millionen Fahrzeuge in die Werkstätten. Grund seien defekte Luftkissen des Zulieferers Takata. Betroffen seien Pkw der Baujahre 2004 bis 2011. Unter dem Druck der amerikanischen Verkehrssicherheitsbehörde NHTSA hatte Takata in der vergangenen Woche den Rückruf wegen des Airbag-Defekts auf fast 34 Millionen Autos in den USA verdoppelt.

Die Airbag-Probleme halten die Branche seit Jahren in Atem. Rund ein Dutzend Hersteller sind davon betroffen, darunter BMW, Toyota, Nissan, Honda und Ford. Nach Angaben der US-Behörden ruft nun auch BMW mehr als 420.000 Autos zurück. Grund seien Probleme mit Airbags des Zulieferers Takata, teilte die amerikanische Verkehrssicherheitsbehörde am Donnerstag mit.

Das japanische Unternehmen Takata stellt weltweit jeden fünften Airbag her. Die zum Schutz der Auto-Insassen konzipierten Luftkissen können bei einem Unfall explodieren, so dass heiße Metallteile umherfliegen.

Die größten Rückrufe der Geschichte

General Motors

Wegen eines defekten Zündschlosses mussten 2014 mehr als 8,4 Millionen Autos in die Werkstätten.

Quelle: Statista

Toyota und Nissan

Wegen Problemen mit Airbags des Zulieferers Takata müssen die beiden japanischen Autobauer im Mai 2015 über 6,5 Millionen Autos zurückrufen.

Toyota

6,4 Millionen Autos wiesen 2014 Defekte an Sitzen und Lenksäulen auf.

Toyota II

5,6 Millionen Fahrzeuge wurden im Jahr 2010 in die Werkstätten beordert, weil es Probleme mit dem Gaspedal gab.

Hyundai und Kia

Drei Millionen Bremslichter mussten im Jahr 2013 repariert werden.

Toyota, Honda, Nissan

Drei Millionen Airbags mussten im Jahr 2013 repariert werden.

Von

rtr

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