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01.10.2012

11:22 Uhr

Finnischer Stahlkonzern

Outokumpu will für Thyssen-Tochter Opfer bringen

Der Stahlkonzern Outokumpu will bis zum Jahresende die Übernahme der Thyssen-Krupp-Tochter Inoxum abschließen. Dafür sind die Finnen auch zu weiteren Zugeständnissen bereit. Nun ist wieder die EU-Kommission am Zug.

Stahlrollen bei Thyssen-Krupp: Bis Jahresende will Outokumpu den Inoxum-Kauf abschließen dapd

Stahlrollen bei Thyssen-Krupp: Bis Jahresende will Outokumpu den Inoxum-Kauf abschließen

DüsseldorfDer finnische Stahlkonzern Outokumpu hat den EU-Wettbewerbsbehörden weitere Zugeständnisse für eine Übernahme der ThyssenKrupp -Edelstahltochter gemacht. Die Finnen erklärten sich am Montag dazu bereit, für eine Freigabe der 2,7 Milliarden Euro schweren Transaktion das Edelstahlwerk im italienischen Terni zu veräußern. Einige europäische Servicecenter könnten zudem abgestoßen werden.

Zuvor hatte die EU einen Vorschlag zur Abgabe der schwedischen Schmelz- und Kaltwalzkapazitäten als unzureichend bezeichnet. Die EU-Kommission hat eine vertiefte Prüfung für den Verkauf der ThyssenKrupp-Edelstahltochter Inoxum an Outokumpu eingeleitet. Das Verfahren läuft noch bis zum 16. November.

"Unser Bekenntnis zur Inoxum-Transaktion sowie deren strategische Bedeutung bleiben trotz neuer Forderungen seitens der EU-Kommission unverändert bestehen", sagte Outokumpu-Chef Mika Seitovirta. Auch bei einem Verkauf des Inoxum-Werkes in Terni anstelle der Anlagen in Schweden könnten durch die Inoxum-Übernahme jährlich Synergien von rund 200 Millionen Euro erzielt werden. Der Konzern strebe weiterhin einen Abschluss der Transaktion bis Ende des Jahres an.

Von

rtr

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