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01.03.2012

12:42 Uhr

Flüssigstahlproduktion

AcelorMittal könnte Hochofen wieder anfahren

Die Produktion von Flüssigstahl im französischen Florange steht seit Monaten still. Seit Wochen demonstrieren die Gewerkschaften für den Erhalt des Standorts. Jetzt gibt es von Konzernchef Lakshmi Mittal positive Signale

Mitarbeiter von ArcelorMittal im französischen Florange. AFP

Mitarbeiter von ArcelorMittal im französischen Florange.

ParisDer Stahlkonzern ArcelorMittal wird einen der beiden stillgelegten Hochöfen in seinem Werk im ostfranzösischen Florange möglicherweise in der zweiten Jahreshälfte wieder hochfahren. Voraussetzung sei allerdings ein Wirtschaftsaufschwung, teilte das Unternehmen am Donnerstag in Paris mit. Der Konzern habe bereits zwei Millionen Euro für Wartungsarbeiten an dem Hochofen zur Verfügung gestellt.

Der französische Staatschef Nicolas Sarkozy hatte nach einem Treffen mit Konzernchef Lakshmi Mittal am Mittwoch mitgeteilt, dieser habe ihm die Wiederinbetriebnahme des Hochofens zugesichert. Insgesamt sollten in das Werk in Lothringen 17 Millionen Euro investiert werden.

In Florange beschäftigt ArcelorMittal derzeit knapp 2700 Beschäftigte, davon ungefähr 500 in der Flüssigstahlproduktion. Einer der beiden Hochöfen war vor einem Jahr abgeschaltet worden, der zweite im Oktober. Das Unternehmen begründete dies mit der sinkenden Nachfrage nach Stahl. Zugleich versicherte es, die Maßnahme sei nur vorübergehend. Ursprünglich sollte der Schmelzofen bereits im Januar wieder hochgefahren werden.

Die Gewerkschaften, die seit Wochen mit Protestaktionen für den Erhalt der Flüssigstahlproduktion in Florange kämpfen, reagierten auf Sarkozys Ankündigung zunächst skeptisch. Sie erwarteten eine feste Zusage des Konzernchefs, sagte ein Sprecher.

Von

afp

Kommentare (1)

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Profit

01.03.2012, 13:03 Uhr

Wahlkampfhilfe für Sarkozy und ansonsten Blablabbla. Was wollen die lothringischen Hochöfen mit dieser läppischen Summe? Mittal handelt rational, indem er die lothringischen Hochöfen schließt. Die anderen Mittal-Hochöfen, z.B. in der Ukraine, produzieren um Dimensionen billiger!

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