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18.01.2005

09:04 Uhr

Fluggesellschaft steht vor weiterem Umbau

Swiss prüft Auslagerung ihrer Europaflotte

Die Schweizer Fluggesellschaft Swiss International Air Lines steht vor einer weiteren Neuausrichtung. Das Unternehmen bestätigte, dass der Verwaltungsrat Beratungen über eine Neuordnung des Unternehmens aufgenommen hat.

dp HB DÜSSELDORF. Die Ergebnisse sollen am heutigen Dienstag mitgeteilt werden. Zur Diskussion stünden verschiedene Optionen zur Regionalflotte, teilte Swiss mit. Sie hatte bei der Schweizer Börse beantragt, den Handel ihrer Aktien bis Dienstagmittag einzustellen, „um Unsicherheit im Kapitalmarkt vorzubeugen“.

Die Schweizer „Sonntagszeitung“ hatte berichtet, dass der Swiss-Chef Christoph Franz dem Verwaltungsrat einen neuen Plan zur Restrukturierung der seit langem schwer angeschlagenen Fluglinie vorlegen wolle. Danach soll die Europa-Flotte in eine neue Gesellschaft ausgegliedert werden. Offenbar sei auch ein Abbau der Flotte vorgesehen: Neun Saab 2000 Turboprop sollen verkauft werden.

Die Airline kämpft gegen sinkende Auslastungszahlen im Europaverkehr. Die durchschnittliche Auslastung der Europa-Flotte belief sich im Dezember auf 55,5 Prozent – 2,6 Prozentpunkte weniger als im Jahr zuvor. Auch wenn sich die Jahresbilanz 2004 auf den Europarouten dank starker Frühlingsmonate noch leicht auf 60,8 Prozent verbesserte, bleiben Analysten skeptisch. „Mit einem Ladefaktor dieser Größe kann keine dauerhafte Rentabilität erreicht werden“, urteilt Frank Skodzik, Luftfahrt-Analyst bei der WestLB.

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