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21.01.2014

21:21 Uhr

Flugzeugbauer

Bombardier dämpft 1700 Stellen ein

Bombardier streicht zur Kostensenkung 1700 Arbeitsplätze in Kanada und den USA. Der kanadische Industriekonzern reagiert damit auf einen Rückgang der Bestellungen um 19 Prozent im vergangenen Jahr.

Bombardier baut weiter Stellen ab: Der Konzern gab bekannt, dass in den USA und Kanada 1700 Arbeitsplätze wegfallen. AFP

Bombardier baut weiter Stellen ab: Der Konzern gab bekannt, dass in den USA und Kanada 1700 Arbeitsplätze wegfallen.

TorontoDer kanadische Zug- und Flugzeughersteller Bombardier will zur Kostensenkung Stellen abbauen. 1700 Mitarbeiter würden entlassen, teilte das Unternehmen am Dienstag mit. Betroffen sei der Bereich Luftfahrt in Montreal. Rund 300 Stellen seien bereits im Dezember gestrichen worden.

Im Luftfahrtbereich arbeiten weltweit 38.350 Mitarbeiter für Bombardier. Davon sind 22.200 in Kanada beschäftigt. Eine Bombardier-Sprecherin sagte, die Stellenstreichungen seien Teil eines bereits seit 2012 laufenden Kostensenkungsprogramms. Es gebe kein konkretes Einsparungsziel. Bombardier wolle sich auf diese Weise seinen langfristigen Erfolg sichern und Investitionen tätigen können.

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Die Flugtestphase der CSeries von Bombardier zieht sich in die Länge – Kunden müssen nun bis 2015 oder sogar 2016 warten. Es ist nicht die erste Verspätung in der Geschichte der Modellreihe.

In der vergangenen Woche hatte Bombardier mitgeteilt, dass sich die Auslieferung der neuen Modellreihe CSeries verzögern werde. Damit will der Konzern den Platzhirschen Airbus und Boeing im lukrativen, aber hart umkämpften Geschäft mit größeren Flugzeugen ab 100 Sitzplätzen Konkurrenz machen. Am Montag gab Bombardier bekannt, dass die Auftragseingänge 2013 wegen der weltweit schwachen Konjunktur um 19 Prozent auf 388 Maschinen gefallen seien.

Von

rtr

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