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01.02.2007

21:31 Uhr

Ford meldet Absatzeinbruch

Deutsche Hersteller geben in USA Gas

Die deutschen Autohersteller Daimler-Chrysler, Audi und Volkswagen sind in den USA mit einem Absatzplus ins neue Jahr gestartet. Hingegen musste Porsche in Nordamerika einen Absatzrückgang verbuchen.

Mercedes legte kräftig zu. Foto: dpa Quelle: dpa

Mercedes legte kräftig zu. Foto: dpa

HB FRANKFURT. Daimler-Chrysler verkaufte einer Mitteilung von Donnerstag zufolge im ersten Monat des neuen Jahres in den USA mit 173 377 Personenwagen drei Prozent mehr Autos als vor Jahresfrist. Besonders deutlich legte die deutsche Luxusmarke Mercedes-Benz zu, deren Absatz um 37 Prozent auf 17 069 Pkw stieg. Die kriselnde US-Tochter Chrysler legte um ein Prozent auf 156 308 Fahrzeuge zu.

Damit setzte sich Chrysler vom US-Konkurrenten Ford ab, der auf seinem Heimatmarkt einen Absatzeinbruch von 19 Prozent erlitt. Ford-Manager George Pipas machte das rückläufige Firmen- und Mietwagengeschäft für den Rückgang verantwortlich. Gewinner auf dem US-Markt war erneut der japanische Hersteller Toyota mit einem Absatzplus von 5,1 Prozent auf 175 850 Autos.

Auf dem für ihn wichtigen nordamerikanischen Markt hat der Sportwagenbauer Porsche im Januar sieben Prozent weniger Autos verkauft als im Vorjahresmonat. Das Stuttgarter Unternehmen setzte insgesamt nur 3103 Fahrzeuge ab. Das Vorjahresergebnis sei aber wegen des damals neuen Modells Cayman S besonders hoch ausgefallen, teilte Porsche am Donnerstag mit.

Hingegen hat der Autobauer Audi hat im Januar in den USA zugelegt. Die Zahl der verkauften Autos sei verglichen mit dem Vorjahreszeitraum um 5,2 Prozent auf 6399 Wagen gestiegen, teilte die Volkswagen-Tochter mit. Vor allem das Mittelklasse-Modell A4 und der wuchtige Geländewagen Q7 hätten zu dem Wachstum beigetragen, hieß es. Auch in den USA peile Audi 2007 erneut ein Rekordjahr an.

Der Wolfsburger Autobauer Volkswagen kam beim Absatz in den USA langsamer voran als zuletzt. Im Januar seien auf dem weltgrößten Automobilmarkt 16 610 VW verkauft worden, teilte der Konzern mit. Das sind 2,3 Prozent mehr als ein Jahr zuvor. Meist verkaufte Modell sei der Jetta gewesen.

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