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24.05.2016

23:01 Uhr

Französische Regierung

Trennung von Peugeot-Anteil möglich

Die Regierung in Paris will Gelder frei machen, um den angeschlagenen Atomkonzern Areva und den Stromversorger EDF unter die Arme zu greifen. Möglicherweise sollen dafür ein Anteil an Peugeot verkauft werden.

Die französische Regierung will sich möglicherweise von einem Anteil an dem Unternehmen trennen. dpa

Peugeot-Logo

Die französische Regierung will sich möglicherweise von einem Anteil an dem Unternehmen trennen.

ParisDie französische Regierung denkt einem Medienbericht zufolge über den Verkauf ihrer Beteiligung an PSA Peugeot Citroen nach. Möglich sei auch, dass sich der Staat nur von einem kleinen Anteil an dem Autobauer trenne, berichtet die Zeitung "Les Echos" am Dienstag unter Berufung auf einen Regierungsvertreter.

Die für die Verwaltung der Aktienbestände zuständige Behörde prüfe derzeit alle staatlichen Beteiligungen. Sie sei auf der Suche nach Geldern für den angeschlagenen Atomkonzern Areva und den Stromversorger EDF.

Die PSA-Beteiligung könnte für einen Verkauf infrage kommen, da sie kräftig an Wert gewonnen hat. Bislang sei aber noch keine Entscheidung getroffen worden. PSA und das französische Finanzministerium wollten sich nicht dazu äußern.

Der Staat war zur Rettung des Autobauers vor rund zwei Jahren mit 800 Millionen Euro eingestiegen. Der chinesische Staatsbetrieb Dongfeng hatte ebenfalls 800 Millionen Euro in den Autobauer investiert. Diese Beteiligung könnte jedoch einen Verkauf erschweren, schrieb das Blatt.

Von

rtr

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