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26.07.2012

21:14 Uhr

Französischer Atomkonzern

Areva erhöht Jahresprognose

Nach einem Umsatzanstieg im ersten Halbjahr hat der französische Atomriese seine Umsatzprognose um 200 Millionen Euro erhöht. Auch im Bereich Nukleartechnik will Areva weiter wachsen. Die Gewinne stiegen um 8,3 Prozent.

Trotz Fukushima legten die Umsätze des Atomkonzerns Areva in diesem Halbjahr kräftig zu. AFP

Trotz Fukushima legten die Umsätze des Atomkonzerns Areva in diesem Halbjahr kräftig zu.

ParisDer französische Atomkonzern Areva hat nach einem Umsatzanstieg im ersten Halbjahr und Fortschritten bei seiner Restrukturierung seinen Ausblick für das Gesamtjahr angehoben. Das staatlich kontrollierte Unternehmen gab am Donnerstag als neue Zielmarke für den Betriebsgewinn 950 Millionen Euro aus, 200 Millionen Euro mehr als bislang angepeilt.

Im Geschäftsfeld Nukleartechnik, wo Areva Weltmarktführer ist, wird nun ein Anstieg der Erlöse um vier bis sechs Prozent nach zuvor drei bis sechs Prozent erwartet. Der Konzern, der nach der Atomkatastrophe im japanischen Fukushima unter Druck geraten war, kündigte außerdem an, bereits in diesem Jahr Vermögensanteile im Wert von 1,2 Milliarden Euro zu verkaufen und nicht erst 2013.

Für die ersten sechs Monate 2012 wies Areva einen Nettogewinn von 80 Millionen Euro aus. Die Erlöse legten um 8,3 Prozent zu auf 4,3 Milliarden Euro, gestützt vor allem durch die Bergbausparte.

Von

rtr

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