Handelsblatt

MenüZurück
Wird geladen.

05.05.2014

18:28 Uhr

Französischer Autobauer

Peugeot Citroën verhandelt über Rückkehr in den Iran

Peugeot Citroën verhandelt derzeit über eine Rückkehr in den Iran. Der Autobauer will wieder an vergangene Aktivitäten, den gemeinsamen Fahrzeugbau und die Ausfuhr von im Iran gebauten Fahrzeugen anknüpfen.

Lange Zeit war Peugeot ein wichtiger Partner von Iranchodro und hatte einen bedeutenden Anteil am iranischen Automarkt. AFP

Lange Zeit war Peugeot ein wichtiger Partner von Iranchodro und hatte einen bedeutenden Anteil am iranischen Automarkt.

TeheranDer französische Autobauer PSA Peugeot Citroën verhandelt über eine Rückkehr in den Iran. PSA-Markenchef Maxime Picat habe eine Reihe von Gesprächen mit seinem langjährigen Handelspartner Iranchodro über "neue Kooperationen" geführt, berichtete die amtliche iranische Nachrichtenagentur Irna am Montag. Dabei sei es um ein Wiederanknüpfen an vergangene Aktivitäten von PSA gegangen, um Technologietransfer, gemeinsamen Fahrzeugbau und die Ausfuhr von im Iran gebauten Fahrzeugen über das Vertriebsnetz des französischen Konzerns.

Peugeot, seit 1990 im Iran präsent, war lange Zeit ein wichtiger Partner von Iranchodro und hatte einen bedeutenden Anteil am iranischen Automarkt. Gebaut wurden dort die Modelle 405 und 206. Nach der Verhängung neuer westlicher Sanktionen wegen der umstrittenen iranischen Atompolitik zog sich PSA 2012 aus dem Land zurück. Daraufhin gingen die Einnahmen des Unternehmens deutlich zurück.

Die größten Autobauer der Welt

Platz 10

Suzuki - 2,69 Millionen verkaufte Fahrzeuge

Auch wenn der Absatz der Japaner stagniert treibt auch hier der Yen-Wechselkurs die Gewinne nach oben. Der Gewinn legt um satte 50 Prozent zu.

Platz 9

PSA Peugeot Citroën- 2,82 Millionen verkaufte Fahrzeuge

Die Franzosen stecken weiter tief in der Krise und haben im Jahr 2013 rund fünf Prozent weniger Autos verkauft. Mit frischem Geld aus China soll es dieses Jahr wieder aufwärts gehen.

Platz 8

Honda - 4,28 Millionen verkaufte Fahrzeuge

Kaum ein Autokonzern weltweit hat bei den Verkäufen so stark zugelegt wie die Japaner. Unterm Strich steht ein Plus von satten 12 Prozent.

Platz 7

Fiat/Chrysler - 4,42 Millionen verkaufte Fahrzeuge

Die Fusion soll dem italienisch-amerikanischen Duo neuen Schwung verleihen. Für Gewinne sind im Markenreicht von Fiat, zu dem auch Maserati, Alfa Romeo und Jeep zählen, vor allem die Amerikaner zuständig.

Platz 6

Nissan- 5,1 Millionen verkaufte Fahrzeuge

In Deutschland erfreut sich vor allem der SUV Qashqai enormer Beliebtheit, aber auch weltweit läuft es rund für Japaner. Unter Strich steht ein Absatzplus von etwa drei Prozent.

Platz 5

Ford- 6,33 Millionen verkaufte Fahrzeuge

Die Amerikaner haben nicht nur eines der besten Jahre der Unternehmensgeschichte hinter sich, sondern mit dem Focus erneut das meistverkaufte Auto der Welt in ihren Reihen. Für das Treppchen reicht das allerdings nicht.

Platz 4

Hyundai/Kia- 7,61 Millionen verkaufte Fahrzeuge

Das rasante Wachstum der vergangenen Jahre ist etwas abgekühlt, doch die Koreaner legen weiterhin stetig zu. Das Duo landet trotz starker Heimatwährung beim Absatz im Plus.

Platz 3

Toyota- 9,03 Millionen verkaufte Fahrzeuge

Beim Gewinn hängt Toyota die Konkurrenz um die Weltmarktspitze locker ab, doch beim Absatz reicht es nur für Bronze. Vor allem weil der Absatz im Vergleich zum Vorjahr nur stagniert.

Platz 2

Volkswagen- 9,51 Millionen verkaufte Fahrzeuge

Der VW-Konzern kommt beim Absatz auf den zweiten Platz. Mit allen zwölf Konzernmarken, darunter auch Audi und Porsche, erwirtschaften die Wolfsburger ein Absatzplus von vier Prozent.

Platz 1

General Motors - 9,71 Millionen verkaufte Fahrzeuge

Beim Absatz behaupten die Amerikaner im Dreikampf mit Toyota und Volkswagen die Krone. Ob sich der Titel angesichts der aktuellen Rückrufprobleme verteidigen lassen wird?

Quelle

Ernst&Young-Studie „Die größten Automobilhersteller weltweit“, Gesamtjahr 2013

Nach dem Inkrafttreten des Atomabkommens zwischen dem Iran und der sogenannten 5+1-Gruppe im Januar dieses Jahres waren die Sanktionen gegen die iranische Autoindustrie aufgehoben worden. Das Land mit 77 Millionen Einwohnern ist ein wichtiger Markt für die Automobilbranche. Nach einem Rückgang der örtlichen Produktion von 1,6 Millionen Fahrzeugen 2011 auf 800.000 im Jahr 2013 infolge der Sanktionen wird nun binnen weniger Jahre die Zwei-Millionen-Marke angestrebt.

Von

afp

Direkt vom Startbildschirm zu Handelsblatt.com

Auf tippen, dann auf „Zum Home-Bildschirm“ hinzufügen.

Auf tippen, dann „Zum Startbildschirm“ hinzufügen.

×