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01.06.2011

12:41 Uhr

Fünfjahresplan

Rodenstock will in die schwarzen Zahlen

Mit einem Fünfjahresplan will der Brillenhersteller nach der finanziellen Rettung wieder in die Gewinnzone kommen. Neben dem Geschäft mit Brillengläsern soll auch das mit Gestellen ausgebaut werden.

Eine Brille der Firma Rodenstock Quelle: dpa

Eine Brille der Firma Rodenstock

MünchenDeutschlands größter Brillenhersteller Rodenstock setzt nach seiner finanziellen Rettung auf einen Fünfjahresplan, um wieder in die schwarzen Zahlen zu kommen. Das hoch verschuldete Unternehmen will sowohl sein wichtigstes Geschäft mit Brillengläsern verbessern, aber auch das Geschäft mit Gestellen ausbauen, sagte der neue Chef der traditionsreichen Firma, Oliver Kastalio, am Mittwoch in München.

Bis 2015 solle der Umsatz jährlich um bis zu 5 Prozent wachsen. Große Hoffnungen setzt der Manager auf die Geschäfte im Ausland, allen voran in den Boommärkten China, Brasilien oder Russland.

Rodenstock hatte sich nach einer monatelangen Zitterpartie und schwierigen Verhandlungen mit Banken und dem Eigentümer Bridgepoint im Januar auf einen neuen Finanzierungsplan geeinigt.

Von

dpa

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