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18.10.2013

10:06 Uhr

Fusion

Lkw-Bauer Volvo liebäugelt mit Panzerbauer Nexter

Die Rüstungssparte des Lkw-Herstellers Volvo hat Interesse am französischen Panzerbauer Nexter. Nexter gilt als Kandidat für eine Privatisierung. Das Problem liegt in der Politik: Dem Parlament obliegt die Entscheidung.

Die Rüstungssparte des Lkw-Herstellers Volvo macht weniger als fünf Prozent des Gesamtumsatzes aus. ap

Die Rüstungssparte des Lkw-Herstellers Volvo macht weniger als fünf Prozent des Gesamtumsatzes aus.

DüsseldorfDie Rüstungssparte des Lkw-Herstellers Volvo zeigt Interesse am französischen Panzerbauer Nexter. „Wir würden uns gut mit Nexter ergänzen“, sagte Volvos Spartenchef Stefano Chmielewski dem „Handelsblatt“ (Freitag).

Möglich sei sogar eine Dreierallianz mit dem deutschen Konkurrenten Krauss-Maffei Wegmann: „Ich kann mir vieles vorstellen, alles ist möglich“, sagte Chmielewski.

Zu Volvos Rüstungssparte Governmental Sales gehört unter anderem Renault Trucks Defense (RTD), die als größte Einheit Lastwagen sowie Schützenpanzer und leichte gepanzerte Fahrzeuge herstellt. Genaue Umsatzzahlen des Geschäftsbereichs nennt Volvo nicht, Chmielewski spricht von „weniger als fünf Prozent des Gesamtumsatzes“ von Volvo Trucks, der bei rund 35 Milliarden Euro liegt.

In Frankreich spielt laut „Handelsblatt“ neben RTD nur noch Nexter eine Rolle. Der in Staatsbesitz befindliche Konzern tue sich aber schwer mit erfolgreichen Vorstößen auf ausländische Märkte und gelte als Kandidat für eine Privatisierung. Die größte Hürde dafür sieht Chmielewski in der Politik: „Dafür ist ein Gesetz erforderlich, das durchs Parlament muss.“

Von

dpa

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