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30.08.2014

14:48 Uhr

Fusion mit Chrysler

Fiats Fusionspläne machen „riesigen Schritt nach vorne“

Die meisten Aktionäre unterstützen das Vorhaben Fiats, mit dem US-Autobauer Chrysler zu fusionieren. Damit kann der Zeitplan wohl eingehalten werden – das Börsendebut an der Wall Street ist für den 13. Oktober geplant.

Bei der Fusion Fiats mit Chrysler läuft alles nach Plan. dpa

Bei der Fusion Fiats mit Chrysler läuft alles nach Plan.

MailandFiat-Chef Sergio Marchionne sieht die geplante Fusion mit dem US-Autobauer Chrysler auf gutem Weg. Dass der Großteil der Fiat-Aktionäre sich nicht dazu entschlossen habe, eine Option auszuüben, die den Zusammenschluss scheitern lassen könnte, sei ein „riesiger Schritt nach vorne“, sagte Marchionne am Samstag.

Er wiederholte, dass nicht geplant sei, Fabriken in Italien zu schließen. Das fusionierte Unternehmen Fiat Chrysler Automobiles könne am 13. Oktober sein Börsendebüt an der New Yorker Wall Street geben, sagte der Unternehmenschef weiter. Bereits am Freitag hatte der italienische Traditionskonzern signalisiert, dass die Fusion wohl wie geplant über die Bühne gehen werde, weil die meisten Aktionäre das Vorhaben unterstützten.

Marchionne will die beiden Automobilfirmen zu Fiat Chrysler Automobiles (FCA) mit Sitz in den Niederlanden verschmelzen. Mit Hilfe des Geldes aus dem Börsengang in den USA will er dann seine Reformpläne finanzieren.

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Fiat Chrysler verfehlt das Ergebnis, das Investoren erwartet hatten. Der italienische Autohersteller hat in Amerika wenig Erfolg. Zum Glück gibt es Ferrari.

Allerdings sind an die Fusion eine Reihe von Bedingungen geknüpft. Zu denen gehört, dass nur eine gewisse Zahl von Aktionären von ihrem Recht Gebrauch machen darf, ihre Anteile zum Festpreis zu verkaufen. Fiat hat entschieden, nicht mehr als 500 Millionen Euro auszugeben, um Fusionsgegnern ihre Aktien für 7,73 Euro pro Stück abzunehmen.

Am 4. September soll das endgültige Ergebnis des Angebots bekanntgegeben werden.

Von

rtr

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