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05.11.2015

14:01 Uhr

Gabelstapler-Hersteller

Steuereffekt drückt Gewinn von Kion

Steuereffekte haben dem Gabelstapler-Hersteller Kion einen Gewinneinbruch beschert. Die Nummer Zwei der Branche bleibt gelassen: Die Auftragsbücher seien prall gefüllt, auf dem Heimatmarkt sieht es glänzend aus.

Der zweitgrößte Gabelstapler-Hersteller der Welt bleibt trotz eines deutlichen Gewinnrückgangs gelassen. dpa

Kion

Der zweitgrößte Gabelstapler-Hersteller der Welt bleibt trotz eines deutlichen Gewinnrückgangs gelassen.

FrankfurtDer Gabelstapler-Hersteller Kion hat im dritten Quartal einen Rückgang des Konzernergebnisses um knapp 15 Prozent auf 49,5 Millionen Euro hinnehmen müssen. Auslöser seien vor allem Steuereffekte, teilte der weltweit Branchenzweite nach Toyota-Industries am Donnerstag mit. Im Jahresverlauf gebe es immer wieder Fluktuationen in der Steuerbelastung, bestimmte Erleichterungen hätten im Berichtsquartal noch nicht gegriffen.

In den Monaten Juli bis September konnte sich das Unternehmen mit Gabelstapler-Marken wie Linde, Still und Fenwick aber über pralle Order-Bücher freuen: Trotz eines leicht schrumpfenden Weltmarkts und der Schwäche auf dem weltgrößten Einzelmarkt China habe der Auftragseingang zwischen Juli und September um 12,3 Prozent auf knapp 1,3 Milliarden Euro zugelegt.

Kion profitiere von seiner Position als Branchenprimus in Westeuropa, wo sich der Markt weiterhin gut entwickle, erklärte Vorstandschef Gordon Riske. „Dadurch haben wir bei den Bestellungen die Entwicklungen unseres Heimatmarktes im dritten Quartal erneut überflügelt und unsere Marktposition insgesamt gestärkt.“ In China sei Kion die gute Aufstellung im Bereich der Lagertechnik sowie der hohe Anteil von Dienstleistungen am Umsatz zugutegekommen.

Die größten Maschinenbauer Deutschlands

Platz 11 – Stihl

Umsatz in 2013: 2,81 Milliarden Euro

Stihl ist ein schwäbisches Familienunternehmen mit Hauptsitz in Waiblingen-Neustadt, tätig in über 160 Ländern. Stihl entwickelt, fertigt und vertreibt motorbetriebene Geräte für die Forstwirtschaft, Landschaftspflege und die Bauwirtschaft.

Platz 10 – Rolls-Royce Power Systems

Umsatz 2013: 3,35 Milliarden Euro

Die deutsche Firma mit Hauptsitz in Friedrichshafen hieß bis Januar 2014 noch Tognum. Sie bietet Dieselmotoren und Antriebssysteme an und ist seit 2007 an der Börse notiert.

Platz 9 – SMS Group

Umsatz 2013: 3,5 Milliarden Euro

Die SMS Group ist der Dachgesellschaft SMS Holding GmbH untergeordnet und verarbeitet Stahl und Nichteisenmetalle. Alleinaktionär ist die Familie um den deutschen Unternehmer Heinrich Weiss.

Platz 8 – MAN

Umsatz 2014: 3,75 Milliarden Euro (MAN Power Engineering)

Die „Maschinenfabrik Augsburg-Nürnberg“ wurde bereits 1758 gegründet und war zunächst für Eisenverarbeitung zuständig. Seit 2011 hält Volkswagen die Mehrheit am Konzern.

Platz 7 – Gea

Umsatz 2014: 4,52 Milliarden Euro

Das börsennotierte Unternehmen hat seinen Hauptsitz in Düsseldorf und ist auf die Herstellung von Prozesstechnik und Komponenten im Maschinenbau spezialisiert. Es wurde 1881 gegründet.

Platz 6 – Kion

Umsatz 2014: 4,68 Milliarden Euro

Die Wiesbadener Kion-Gruppe wurde 2006 gegründet, baut Gabelstapler und Lagertechnikgeräte. Sie ging aus der Linde AG hervor und ist seit 2013 an der Börse.

Platz 5 - Knorr Bremse

Umsatz 2014: 5,2 Milliarden Euro

Das Unternehmen aus München ist der weltweit führende Hersteller von Bremssystemen für Schienen- und Nutzfahrzeuge. gegründet wurde es 1905 in Berlin.

Platz 4 – Voith

Umsatz im Geschäftsjahr 2013/14: 5,35 Milliarden Euro

Die Wurzeln des Heidenheimer Maschinenbau-Unternehmens gehen bis in das Jahr 1867 zurück. Voith befindet sich im Besitz der Gründerfamilie. Das Unternehmen beliefert unter anderem Wasserwerke, Automobilhersteller und die Papierindustrie.

Platz 3 – Thyssen-Krupp

Umsatz 2014: 6,27 Milliarden Euro (nur Thyssen-Krupp Industrial Solutions)

Deutschlands größter Stahlkonzern sitzt in Essen und entstand 1999 in Folge der Fusion von Hoesch-Krupp und Thyssen. Die historischen Wurzeln reichen in die Phase der industriellen Revolution in Deutschland zurück.

Platz 2 – Linde

Umsatz 2014: 17,05 Milliarden Euro

Die Linde-Gruppe sitzt in München und betreibt weltweit ihr Kerngeschäft mit Gasen und Prozess-Anlagen. Das 1879 gegründete Unternehmen ist börsennotiert und im Dax gelistet.

Platz 1 – Siemens

Umsatz im Geschäftsjahr 2013/14: 17,06 Milliarden Euro (nur Siemens Industry)

Das Dax-Unternehmen mit Sitz in Berlin und München ist Deutschlands größter Technologiekonzern. Die Firma wurde 1847 von Werner Siemens gegründet und setzt den Fokus auf Elektrotechnik.

Insgesamt steigerte der Rivale von Jungheinrich seinen Umsatz im Berichtsquartal um 8,6 Prozent auf 1,24 Milliarden Euro und den bereinigten Betriebsgewinn (Ebit) um 8,4 Prozent auf 121,2 Millionen Euro.

Von

rtr

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